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Ihr Kind weint bei Englisch-Hausaufgaben? So begleiten Sie Frust und Wut
- Warum weint mein Kind bei den Hausaufgaben?
- Was sagt die Forschung über Streit bei Hausaufgaben?
- Was tun, wenn Ihr Kind bei den Englisch-Hausaufgaben weint?
- Muss mein Kind die Hausaufgaben trotzdem machen?
- Wenn Hausaufgaben immer zum Kampf werden: Schauen Sie auf das Muster
- Langfristig: Englisch wieder mit positiven Erfahrungen verbinden
- Fazit: Erst verstehen, dann gemeinsam eine Lösung finden
- Hinter Tränen oder Wut bei den Hausaufgaben können Überforderung, Erschöpfung, Angst vor Fehlern oder Stress stecken.
- Bleiben Sie möglichst ruhig und versuchen Sie herauszufinden, was Ihr Kind gerade braucht, bevor Sie über die Aufgabe diskutieren.
- Forschung zeigt: Bei der Hausaufgabenhilfe zählt auch das Wie – emotionale Unterstützung ist hilfreicher als Einmischung und zusätzlicher Druck.
- Gefühle ernst zu nehmen heißt nicht, Anforderungen aufzugeben: Pausen, kleinere Schritte und passende Hilfe können Ihrem Kind helfen, weiterzumachen.
Wenn Ihr Kind bei den Englisch-Hausaufgaben weint oder wütend wird, bleiben Sie möglichst ruhig, nehmen Sie seine Gefühle ernst und versuchen Sie herauszufinden, was es gerade braucht.
Die Englisch-Hausaufgaben liegen auf dem Tisch, doch an Lernen ist nicht mehr zu denken: Ihr Kind weint, schreit, wird wütend oder sagt, dass es die Aufgaben auf keinen Fall machen kann. Vielleicht merken auch Sie, wie Ihre Geduld schwindet. Schließlich müssen die Hausaufgaben erledigt werden – und eigentlich wollten Sie nur helfen.
Wenn es regelmäßig zu Streit bei den Hausaufgaben kommt, lohnt sich ein Perspektivwechsel. Statt die Tränen oder Wut möglichst schnell beenden zu wollen, können Eltern versuchen zu verstehen: Was macht es meinem Kind gerade so schwer? Denn hinter starken Gefühlen können Überforderung, Frust, Erschöpfung, Angst oder das Bedürfnis nach Unterstützung stecken.
Das bedeutet nicht, dass Ihr Kind keine Hausaufgaben mehr machen muss. Gefühle ernst zu nehmen und gleichzeitig an einer Aufgabe festzuhalten, kann beides möglich sein. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Kind dabei verständnisvoll begleiten können.
Warum weint mein Kind bei den Hausaufgaben?
Für Erwachsene sieht die Situation manchmal unverhältnismäßig aus: Eigentlich soll das Kind doch nur ein paar Vokabeln lernen, einen Text lesen oder einige Fragen beantworten. Warum wird daraus plötzlich ein großes Problem?
Oft geht es in diesem Moment um mehr als die eine Aufgabe. Kinder haben bereits viele Stunden in der Schule verbracht, mussten sich konzentrieren und Leistungen erbringen. Vielleicht ist Ihr Kind erschöpft. Vielleicht versteht es den Inhalt nicht. Oder es hat schon länger das Gefühl, in Englisch „schlecht“ zu sein.
Statt vorschnell von „Drama bei den Hausaufgaben“ zu sprechen, lohnt sich deshalb die Frage:
Was versucht mir das Verhalten meines Kindes gerade zu zeigen?
Schauen wir uns die häufigsten Gründe für Tränen, Wut und Streit bei den Hausaufgaben genauer an.
1. Die Aufgabe ist zu schwierig
Manchmal liegt die einfachste Erklärung nahe: Ihr Kind weiß tatsächlich nicht, wie es die Englisch-Hausaufgaben machen soll.
Vielleicht fehlen wichtige Vokabeln oder Grundlagen der Grammatik. Haben sich Wissenslücken angesammelt, kann eine Aufgabe, die andere Kinder in der Klasse problemlos erledigen, echte Überforderung auslösen.
Fragen Sie deshalb nicht nur: „Hast du das verstanden?“, sondern werden Sie konkreter:
- „Zeig mir, ab welcher Stelle du nicht mehr weiterweißt.“
- „Was verstehst du schon?“
- „Was genau bereitet dir Schwierigkeiten?“
So finden Sie leichter heraus, welche Hilfe Ihr Kind wirklich braucht.
Wenn Ihrem Kind Englisch insgesamt schwerfällt, finden Sie in unserem Ratgeber „Mein Kind hat Probleme mit Englisch – was kann ich tun?“ mögliche Ursachen und passende Lösungsansätze.
2. Ihr Kind hat Angst, Fehler zu machen
Manche Kinder erleben eine falsche Antwort nicht einfach als Teil des Lernens. Für sie fühlt sich ein Fehler schnell an wie: „Ich kann das nicht.“
Besonders perfektionistische Kinder können lange an einer Aufgabe festhalten oder bereits verzweifeln, bevor sie überhaupt angefangen haben. Zusätzlicher Druck hilft dann meist wenig.
Versuchen Sie stattdessen, Fehler zu normalisieren. Beim Lernen einer Sprache sind sie unvermeidlich – und zeigen, was noch geübt werden darf.
Warum Fehler beim Lernen sogar wichtig sind, erklären wir auch in diesem kurzen Video (auf Englisch):
Wenn Ihr Kind besonders hohe Ansprüche an sich selbst stellt und große Angst davor hat, etwas falsch zu machen, erfahren Sie in unserem Artikel über Perfektionismus bei Kindern, wie Sie damit umgehen können.
3. Englisch ist bereits mit Stress oder Angst verbunden
Vielleicht geht es gar nicht nur um die konkreten Hausaufgaben. Hat Ihr Kind wiederholt erlebt, dass es etwas nicht versteht, schlechte Leistungen erzielt oder sich im Unterricht unsicher fühlt, kann bereits der Gedanke an Englisch Stress auslösen.
Manche Kinder verstehen die Sprache beispielsweise gut, haben aber Angst, selbst Englisch zu sprechen. Wenn Sie das bei Ihrem Kind beobachten, erfahren Sie in unserem Artikel „Warum manche Kinder Angst haben, Englisch zu sprechen“, was dahinterstecken kann und wie Sie ihm mehr Sicherheit geben können.
4. Ihr Kind ist erschöpft
Nicht jedes Problem bei den Hausaufgaben ist ein Lernproblem.
Ein Kind, das nach einem langen Schultag hungrig, müde oder reizüberflutet ist, hat möglicherweise einfach nicht mehr genügend Energie für Englisch, Mathe oder Deutsch.
Prüfen Sie deshalb auch die Rahmenbedingungen: Hat Ihr Kind gegessen und getrunken? Braucht es Bewegung oder Ruhe? Ist die Arbeitsumgebung möglichst frei von Ablenkungen?
Manchmal verändert schon eine kurze Auszeit die Stimmung.

Was sagt die Forschung über Streit bei Hausaufgaben?
Auch die Forschung zeigt: Bei der Hausaufgabenhilfe kommt es nicht nur darauf an, ob Eltern helfen, sondern auch darauf, wie sie ihr Kind begleiten.
In einer deutschen Studie mit 2.758 Achtklässler:innen berichteten Kinder häufiger von Streit, wenn sie die Hilfe ihrer Eltern als weniger emotional unterstützend und stärker einmischend wahrnahmen. Eine weitere Untersuchung zeigte, dass Eltern und Kinder die Gründe für Hausaufgabenkonflikte teilweise unterschiedlich wahrnehmen und auch bereits vorhandener Stress die Situation beeinflussen kann.
Auch eine Längsschnittstudie mit 335 deutschen Viertklässler:innen weist darauf hin, dass besonders kontrollierende Hausaufgabenhilfe ungünstig sein kann.
Die Studien sprechen dafür, Kinder bei Schwierigkeiten zu unterstützen, ohne zusätzlichen Druck aufzubauen oder ihnen die Aufgabe abzunehmen.
Was tun, wenn Ihr Kind bei den Englisch-Hausaufgaben weint?
Was bedeutet das nun für den Familienalltag? Wenn Ihr Kind bereits weint oder einen Wutausbruch hat, ist das meist nicht der beste Moment für lange Erklärungen über Grammatik oder die Pflicht, Hausaufgaben zu erledigen.
Gehen Sie zunächst einen Schritt zurück.
1. Bleiben Sie selbst so ruhig wie möglich
Das ist leichter gesagt als getan. Wenn Ihr Kind zum dritten Mal sagt „Ich kann das nicht!“, das Arbeitsblatt wegschiebt oder zu weinen beginnt, während Sie eigentlich nur möchten, dass die Hausaufgaben endlich erledigt werden, kann auch Ihre eigene Geduld schnell schwinden.
Versuchen Sie trotzdem, nicht sofort in die Diskussion einzusteigen. Werden beide Seiten lauter oder ungeduldiger, rückt die eigentliche Aufgabe schnell in den Hintergrund. Der erste Schritt ist deshalb oft die eigene Selbstregulation: Nehmen Sie kurz wahr, was gerade in Ihnen passiert, bevor Sie reagieren.
Manchmal hilft schon ein kurzer Moment: einmal tief durchatmen, etwas trinken oder für ein paar Minuten den Raum verlassen. Sie müssen dabei nicht vollkommen gelassen sein. Es reicht, wenn Sie versuchen, nicht aus dem eigenen Frust heraus zu reagieren.
Merken Sie, dass Sie selbst gerade zu aufgebracht sind, können Sie das auch offen sagen: „Ich merke, dass ich gerade ungeduldig werde. Lass uns kurz Pause machen und dann schauen wir gemeinsam weiter.“
2. Nehmen Sie die Gefühle Ihres Kindes ernst
Wenn Ihr Kind bereits weint oder sehr wütend ist, braucht es möglicherweise zunächst Co-Regulation: Ein ruhiger Erwachsener hilft ihm dabei, mit seinen starken Gefühlen umzugehen und sich wieder zu beruhigen.
Das bedeutet nicht, das Problem sofort zu lösen. Oft hilft es einem aufgebrachten Kind zunächst mehr, wenn es sich gesehen und verstanden fühlt. Versuchen Sie deshalb nicht, es davon zu überzeugen, dass die Aufgabe „doch gar nicht so schlimm“ oder „ganz einfach“ ist. Auch schnelle Lösungsvorschläge können zu früh kommen, wenn Ihr Kind noch mitten in seiner Wut oder Verzweiflung steckt.
Bleiben Sie stattdessen einen Moment bei dem Gefühl. Sie könnten zum Beispiel sagen:
„Ich sehe, dass dich das gerade richtig frustriert.“
„Du bist gerade ganz schön wütend.“
„Das fühlt sich gerade nach ganz schön viel an, oder?“
Dabei müssen Sie die Reaktion Ihres Kindes weder gutheißen noch ihm die Aufgabe abnehmen. Sie signalisieren zunächst: Ich sehe, wie es dir gerade geht, und du musst mit diesem Gefühl nicht allein sein.
Erst wenn wieder etwas Ruhe eingekehrt ist, können Sie gemeinsam überlegen, was Ihr Kind jetzt braucht und wie es weitergehen kann.
3. Finden Sie heraus, was Ihr Kind braucht
Wenn etwas Ruhe eingekehrt ist, können Sie gemeinsam nach der Ursache suchen:
„Was ist gerade das Schwierigste?“
„Verstehst du die Aufgabe nicht oder weißt du nicht, wie du anfangen sollst?“
„Brauchst du eine Pause oder soll ich mich erst einmal zu dir setzen?“
Vielleicht braucht Ihr Kind eine Erklärung, etwas zu essen, Bewegung oder einfach Ihre Nähe. Erst wenn Sie das Bedürfnis hinter der Emotion besser verstehen, können Sie angemessen reagieren.
4. Machen Sie die Aufgabe kleiner
Ein ganzes Arbeitsblatt kann in einem Moment der Überforderung unüberwindbar wirken. Teilen Sie die Englisch-Hausaufgaben deshalb in kleine, überschaubare Schritte auf.
Statt „Jetzt mach erst mal deine Hausaufgaben“ können Sie zum Beispiel sagen: „Wir schauen uns erst einmal nur die erste Aufgabe an.“ Danach geht es Schritt für Schritt weiter.
So muss Ihr Kind nicht gedanklich die ganze Aufgabe auf einmal bewältigen, sondern kann sich zunächst auf den nächsten kleinen Schritt konzentrieren.
5. Machen Sie bei Bedarf eine Pause
Eine Pause ist kein Scheitern.
Wenn Ihr Kind kaum noch aufnahmefähig ist, kann eine zehnminütige Auszeit sinnvoller sein als weitere 20 Minuten Diskussionen. Bewegung, etwas trinken, ein kleiner Snack oder kurz an die frische Luft gehen können helfen, bevor Sie einen neuen Versuch starten.
6. Begleiten Sie – aber übernehmen Sie nicht
Natürlich ist es verlockend, schnell die richtige Antwort zu nennen. Dann wären die Hausaufgaben schließlich erledigt.
Langfristig soll Ihr Kind aber lernen, Aufgaben immer selbstständiger zu bearbeiten. Eltern müssen dabei weder Lehrkräfte noch Nachhilfelehrer ersetzen.
Stellen Sie Fragen, lesen Sie eine Aufgabenstellung gemeinsam oder lassen Sie Ihr Kind erklären, was es bereits weiß. So leisten Sie Hilfe, ohne Ihrem Kind die Verantwortung für die Bearbeitung abzunehmen. Weitere praktische Tipps dazu finden Sie in unserem Ratgeber, wie Sie Ihr Kind bei den Englisch-Hausaufgaben unterstützen können.
Muss mein Kind die Hausaufgaben trotzdem machen?
Grundsätzlich ja – Weinen oder Wutausbrüche bedeuten nicht automatisch, dass die Hausaufgaben abgebrochen werden müssen. Eine Pause, Unterstützung oder ein kleinerer nächster Schritt können Ihrem Kind helfen, danach weiterzumachen.
Sind die Aufgaben jedoch regelmäßig trotz Unterstützung kaum zu bewältigen oder endet die Hausaufgabenzeit immer wieder in Tränen und Wut, sprechen Sie mit der Lehrkraft. Dann lohnt es sich herauszufinden, warum Ihr Kind immer wieder an seine Grenzen kommt.
Wenn Hausaufgaben immer zum Kampf werden: Schauen Sie auf das Muster
Ein schwieriger Nachmittag ist noch kein Grund zur Sorge. Kommt es jedoch regelmäßig zu Konflikten, lohnt es sich, die Situation einige Tage genauer zu beobachten:
- Passiert es nur bei Englisch oder auch bei anderen Fächern?
- Lösen bestimmte Aufgaben besonders viel Stress aus?
- Wird Ihr Kind vor Klassenarbeiten besonders unruhig?
- Dauern die Hausaufgaben regelmäßig ungewöhnlich lange?
- Was hilft, damit Ihr Kind wieder weiterlernen kann?
So wird aus der Frage „Warum macht mein Kind immer so ein Drama?“ eine hilfreichere Frage:
„Was ist das Muster – und was braucht mein Kind in diesen Situationen?“
Langfristig: Englisch wieder mit positiven Erfahrungen verbinden
Wenn Englisch über längere Zeit nur aus Vokabeltests, Hausaufgaben, Korrekturen und Diskussionen besteht, kann die Lust an der Sprache verloren gehen.
Deshalb lohnt es sich, Englisch auch zuhause wieder mit positiven Erlebnissen zu verbinden: mit Liedern, Spielen, Geschichten, Videos oder Gesprächen, bei denen nicht jeder Fehler bewertet wird.
Besonders hilfreich sind kleine Herausforderungen, die Ihr Kind bewältigen kann. Solche Erfolgserlebnisse können dazu beitragen, dass aus „Ich kann kein Englisch“ allmählich wieder „Das kann ich schon“ wird.
Auch im Online-Englischunterricht von Novakid lernen Kinder in einer positiven, kindgerechten Umgebung. Im Einzelunterricht können die Lehrkräfte auf den individuellen Lernstand eingehen und Kindern helfen, Schritt für Schritt mehr Sicherheit im Englischen zu entwickeln.
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Fazit: Erst verstehen, dann gemeinsam eine Lösung finden
Wenn Ihr Kind bei den Englisch-Hausaufgaben weint oder wütend wird, fragen Sie nicht nur: „Wie bekommen wir jetzt die Hausaufgaben fertig?“
Fragen Sie auch: „Was macht es meinem Kind gerade so schwer?“
Vielleicht braucht es Hilfe, eine Pause, kleinere Schritte oder jemanden, der ruhig bleibt und neben ihm sitzt. Gefühle ernst zu nehmen bedeutet nicht, alle Anforderungen aufzugeben. Sie können Ihrem Kind gleichzeitig vermitteln:
„Ich sehe, dass das gerade schwer für dich ist – und wir finden gemeinsam einen Weg.“
Quellen
Moroni, S., Dumont, H. & Trautwein, U. (2016): Keine Hausaufgaben ohne Streit? Eine empirische Untersuchung zu Prädiktoren von Streit wegen Hausaufgaben. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 63(2), 107–121.
Moroni, S. & Dumont, H. (2020): „Mensch, jetzt begreif es doch endlich mal!“ Anlässe für Streit wegen Hausaufgaben aus Kind- und aus Elternperspektive. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 67(4), 262–278.
Benckwitz, L., Kohl, K., Roloff, J., Lüdtke, O. & Guill, K. (2023): Reciprocal relationships between parental and scholastic homework assistance and students’ academic functioning at elementary school. Frontiers in Psychology, 14.
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Questions and answers
Überforderung, Erschöpfung, Angst vor Fehlern, Leistungsdruck oder Schwierigkeiten mit einem Fach können dazu führen, dass Kinder bei den Hausaufgaben weinen. Beobachten Sie, wann die Tränen auftreten, und versuchen Sie herauszufinden, was Ihr Kind in diesem Moment braucht.
Wut kann entstehen, wenn ein Kind sich überfordert, hilflos oder unter Druck fühlt. Bleiben Sie möglichst ruhig und verschieben Sie Diskussionen über die Aufgabe, bis Ihr Kind wieder ansprechbarer ist.
Versuchen Sie zunächst herauszufinden, was hinter der Verweigerung steckt. Neben fehlender Lust können auch Überforderung, Angst oder Erschöpfung eine Rolle spielen. Überlegen Sie anschließend gemeinsam, welche Unterstützung den Einstieg erleichtert.
Ja, wenn es Hilfe braucht – aber möglichst ohne die Aufgabe zu übernehmen. Stellen Sie Fragen, helfen Sie beim Verständnis und teilen Sie schwierige Aufgaben in kleinere Schritte. Ziel ist, dass Ihr Kind zunehmend selbstständig weiterarbeiten kann.
Sprechen Sie mit der Lehrkraft, wenn die Schwierigkeiten über längere Zeit bestehen oder regelmäßig starken Stress auslösen. Wenn Ihrem Kind Englisch grundsätzlich Probleme bereitet, lohnt es sich außerdem, genauer nach den möglichen Ursachen zu schauen.
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