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Mein Kind hat Probleme mit Englisch – was kann ich tun?

Inhaltsverzeichnis
  1. Erst die Ursache, dann die Lösung
  2. Ursache 1: Angst vor Fehlern und zu wenig aktives Sprechen
  3. Ursache 2: Fehlende Motivation und kein Bezug zur Lebenswelt
  4. Ursache 3: Lücken in Grammatik, Vokabeln und Zeitformen
  5. Ursache 4: Mögliche Lernschwäche oder Aufmerksamkeitsstörung
  6. Wie Novakid Ihrem Kind helfen kann
  7. Fazit: Ihr Kind kann seine Englischprobleme überwinden
Kurz & Knapp
  • Englischprobleme bei Kindern haben meist eine konkrete Ursache – wer sie kennt, kann gezielt helfen, statt einfach mehr zu üben.
  • Fehlerangst und zu wenig Sprechen lassen sich durch einen druckfreien Rahmen und mehr Begegnung mit der Sprache im Alltag abbauen.
  • Fehlende Motivation entsteht oft, wenn Englisch keinen Bezug zur Lebenswelt des Kindes hat – Interessen, Spiele und Medien können das ändern.
  • Lücken in Grammatik und Wortschatz schließen sich am besten durch kurzes, regelmäßiges Üben.
  • Bei Verdacht auf LRS, Legasthenie oder ADHS lohnt sich eine Fachdiagnose – denn diese Kinder brauchen keinen anderen Ehrgeiz, sondern einen anderen Lernweg.

Je nach Ursache – ob Fehlerangst, fehlender Alltagsbezug, inhaltliche Lücken oder eine Lernschwäche wie LRS oder ADHS – braucht Ihr Kind eine andere Unterstützung, und als Elternteil können Sie dabei eine entscheidende Rolle spielen.

Ob schlechte Noten im Zeugnis, Frust beim Vokabellernen oder die Angst, im Unterricht etwas Falsches zu sagen: Schwierigkeiten mit Englisch sind unter Schülerinnen und Schülern weit verbreitet. Das Gute ist: Mit dem richtigen Blick auf die Ursache lässt sich fast jedes Kind wieder für die Fremdsprache begeistern.

In diesem Artikel erfahren Sie, welche Ursachen hinter Englischproblemen stecken können – und was Sie als Elternteil in jedem Fall konkret tun können.

Erst die Ursache, dann die Lösung

Viele Eltern greifen sofort zu Nachhilfe oder mehr Üben, wenn ihr Kind schlechte Noten in Englisch schreibt. Das kann helfen – muss es aber nicht. Denn ein Kind, das aus Angst nicht spricht, braucht eine andere Unterstützung als eines, dem einfach der Wortschatz fehlt. Und ein Kind mit einer unerkannten Lernschwäche braucht wieder etwas ganz anderes.

Schauen Sie deshalb zunächst genau hin: Wo genau liegt das Problem? In welchen Situationen tritt es auf? Und was sagt die Lehrkraft dazu? Das Gespräch mit der Lehrerin oder dem Lehrer ist in jedem Fall ein guter erster Schritt – sie beobachten Ihr Kind täglich im Englischunterricht und können wertvolle Erkenntnisse liefern.

Die häufigsten Ursachen für Englischprobleme bei Kindern lassen sich in vier Kategorien einteilen – und für jede gibt es gezielte Lösungswege.

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Ursache 1: Angst vor Fehlern und zu wenig aktives Sprechen

Viele Kinder trauen sich nicht, Englisch zu sprechen – aus Angst, etwas Falsches zu sagen, ausgelacht zu werden oder eine schlechte Note zu bekommen. Das ist eine der häufigsten und gleichzeitig am meisten unterschätzten Ursachen für schlechte Leistungen im Fach Englisch. Wer nicht spricht, übt nicht – und wer nicht übt, wird nicht besser.

Dazu kommt: Im regulären Schulunterricht wird oft zu wenig freies Sprechen geübt. Grammatikübungen, Klassenarbeiten und das Übersetzen von Texten dominieren – echte Gespräche auf Englisch bleiben selten.

So helfen Sie Ihrem Kind beim Englischlernen:

Druck rausnehmen – zu Hause und im Alltag. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Fehler normal sind und zum Sprachenlernen dazugehören. Jeder Erwachsene mit Englischkenntnissen hat diesen Weg zurückgelegt. Loben Sie Ihr Kind für die Bemühung und den Mut, es zu versuchen – nicht nur für perfekte Ergebnisse.

Englisch im Alltag normalisieren. Je mehr Ihr Kind die Sprache in entspannten Situationen hört und erlebt, desto selbstverständlicher wird sie. Englische Serien und Fernsehsendungen mit englischen Untertiteln, englische Songs, Hörspiele und Videospiele – all das schafft Begegnungen mit der Sprache ohne Bewertungsdruck. Englische Filme und Musik fördern das Sprachgefühl auf eine Weise, die kein Lehrbuch replizieren kann.

Einen sicheren Gesprächsrahmen schaffen. Online-Einzelunterricht mit einer muttersprachlichen Lehrkraft – wie bei Novakid – ist für viele Kinder genau der richtige Rahmen: keine Mitschüler, die zuhören, kein Klassenzimmer-Stress, sondern ein Gespräch unter vier Augen in einer spielerischen, ermutigenden Atmosphäre. Viele Kinder, die im Schulunterricht kaum ein Wort sagen, blühen in diesem Setting regelrecht auf.

Ursache 2: Fehlende Motivation und kein Bezug zur Lebenswelt

Wenn Kinder keinen Grund sehen, Englisch zu lernen, lernen sie es nicht gerne. Das klingt simpel – ist aber einer der häufigsten Gründe, warum Kinder im Englischunterricht abschalten. Wer sich für Gaming, Musik oder Sport begeistert, lernt Vokabeln und Grammatik viel lieber über diese Themen als über abstrakte Lehrbuchtexte.

Emotionale Ziele fördern die intrinsische Motivation: Ein Kind, das seinen Lieblingssong auf Englisch verstehen möchte, lernt anders als eines, das für die nächste Klassenarbeit paukt.

So können Sie Ihr Kind zum Englischlernen motivieren:

Englisch mit Interessen verbinden. Fragen Sie Ihr Kind: Was magst du? Wofür begeisterst du dich? Gibt es YouTube-Videos, Serien oder Filme, die es auf Englisch anschauen kann? Auch englische Comics, Bücher, Spiele und Lieder helfen dabei, ein Gefühl für die Sprache zu entwickeln – ganz ohne Lernaufwand im klassischen Sinne. All das lässt sich wunderbar in den Alltag integrieren.

Kinderfreundliche Apps nutzen. Es gibt zahlreiche Apps, die das Englischlernen spielerisch unterstützen und dabei so gestaltet sind, dass Kinder sie freiwillig nutzen. Gamification – also Punkte, Levels, kleine Erfolge – macht den Unterschied zwischen „Ich muss“ und „Ich will“.

Emotionale Ziele setzen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, wozu es Englisch brauchen könnte – nicht abstrakt, sondern konkret: um die Songs der Lieblingsband zu verstehen, um mit Kindern aus anderen Ländern chatten zu können, um beim nächsten Urlaub selbst etwas bestellen zu können. Solche Ziele wirken stärker als jede Schulnote.

Eine Reise als Lernimpuls. Wenn möglich: Eine Sprachreise oder ein Kurztrip nach England oder in ein anderes englischsprachiges Land kann den Lerneifer nachhaltig steigern. Wer erlebt, dass Englisch wirklich funktioniert – dass man sich verständigen kann, dass die Sprache lebendig ist – bekommt einen völlig neuen Bezug dazu.

Ursache 3: Lücken in Grammatik, Vokabeln und Zeitformen

Manchmal ist die Ursache weniger psychologisch als schlicht inhaltlich: Das Kind hat in einem bestimmten Bereich – Grammatik, Wortschatz, Zeitformen – Lücken aufgebaut, die sich mit der Zeit vergrößert haben. Das passiert schnell, wenn ein Thema im Unterricht nicht richtig verstanden wurde oder durch Fehlzeiten verpasst wurde und darauf aufgebaut wird.

Englisch ist außerdem keine lauttreue Sprache: Wörter werden nicht so geschrieben, wie sie klingen. Diese Diskrepanz zwischen Lauten, Buchstaben und Aussprache überfordert viele Schülerinnen und Schüler – besonders in der Grundschule. Wer hier keine solide Basis hat, stolpert später über Rechtschreibung und Aussprache gleichermaßen.

So schließen Sie die Lücken gezielt und nachhaltig:

Regelmäßig und kurz üben – nicht selten und lang. Es ist deutlich effektiver, täglich zehn Minuten zu üben, als sich einmal in der Woche eine ganze Stunde lang hinzusetzen. Kurze tägliche Einheiten helfen, Vokabeln und Grammatik wirklich zu verankern – Wiederholung ist der Schlüssel.

Lücken gezielt schließen. Finden Sie gemeinsam mit der Lehrkraft heraus, wo genau die Lücken liegen – in bestimmten Zeitformen, im Wortschatz oder beim Satzbau. Dann kann gezielt geübt werden, statt das Kind mit allgemeinem Lernstoff zu überfordern.

Apps und Lernspiele einsetzen. Für das strukturierte Üben von Vokabeln, Grammatik und Wortschatz gibt es hervorragende Apps, die den Lernfortschritt tracken und das Üben abwechslungsreich gestalten. Wichtig ist, dass das Kind dabei auch englische Wörter hört – nicht nur liest.

Nachhilfe oder Online-Unterricht in Betracht ziehen. Wenn die Lücken größer sind, ist individueller Unterricht oft sinnvoller als Gruppenunterricht. Ein guter Nachhilfelehrer oder individuell angepasster Online-Kurs kann gezielt dort ansetzen, wo das Kind Unterstützung braucht – im eigenen Tempo, ohne den Druck des Klassenverbands.

Ursache 4: Mögliche Lernschwäche oder Aufmerksamkeitsstörung

Wenn Ihr Kind trotz viel Übung und guter Motivation keine Fortschritte macht und die Schwierigkeiten nicht nur in Englisch, sondern auch in anderen Fächern auftreten, könnte eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS), Legasthenie oder ADHS dahinterstecken.

Kinder mit Legasthenie haben oft Probleme damit, Laute voneinander zu unterscheiden und die Laut-Zeichen-Beziehung zu erlernen. Da Englisch ein besonders komplexes Rechtschreibsystem hat – also noch weniger lauttreu ist als Deutsch –, trifft es diese Kinder doppelt so hart. In manchen Fällen kann das Englischlernen sogar die deutsche Rechtschreibung vorübergehend negativ beeinflussen.

Bei Kindern mit ADHS kommen andere Hürden hinzu: Konzentrationsprobleme, ein schwächeres Arbeitsgedächtnis und Schwierigkeiten, längere Aufgaben durchzuhalten, erschweren das Vokabellernen, das Zuhören im Unterricht und das Schreiben von Texten erheblich. Nicht selten wird beides kombiniert – LRS und ADHS treten häufig gemeinsam auf.

In beiden Fällen kann die Situation schnell zu Schulangst und Versagensangst führen – was die Schwierigkeiten in Englisch weiter verstärkt.

So finden Sie den richtigen Lernweg – mit professioneller Unterstützung:

Frühzeitig eine Fachdiagnose einholen. Wenn Sie den Verdacht haben, dass hinter den Schwierigkeiten, Englisch zu lernen, mehr steckt, sprechen Sie zunächst mit der Lehrkraft und wenden Sie sich dann an einen Kinderpsychologen oder eine spezialisierte LRS- oder ADHS-Beratungsstelle. Eine Diagnose ist keine Niederlage – sie ist der erste Schritt zur richtigen Förderung.

Den Lernweg anpassen. Kinder mit Legasthenie brauchen mehr Zeit, mehr Wiederholung und oft andere Methoden – zum Beispiel stärker auditive Zugänge wie englische Musik und Hörbücher, weil diese die Sprache über den Klang vermitteln, nicht über die Schrift. Wenn Kinder mit ADHS Englisch lernen, helfen kurze, abwechslungsreiche Lerneinheiten mit klarer Struktur – täglich zehn Minuten sind hier besonders wirkungsvoll.

Spezialisierten Unterricht suchen. Nicht jeder Nachhilfelehrer ist auf LRS oder ADHS spezialisiert. Achten Sie bei der Suche nach Unterstützung darauf, dass die Lehrkraft Erfahrung mit Lernschwächen und Aufmerksamkeitsstörungen hat und Tempo sowie Methoden entsprechend anpassen kann.

Wie Novakid Ihrem Kind helfen kann

Egal ob fehlende Motivation, Angst vor Fehlern oder inhaltliche Lücken – Novakid ist auf genau diese Herausforderungen ausgerichtet. Der Online-Englischunterricht für Kinder unterscheidet sich in einigen entscheidenden Punkten vom klassischen Schulunterricht.

Einzelunterricht statt Klassenverband. Jede Stunde findet im 1:1-Setting mit einer qualifizierten muttersprachlichen Lehrkraft statt. Kein Kind muss sich vor Mitschülern blamieren, niemand wird überrumpelt. Das nimmt den Druck – und genau das brauchen Kinder, die aus Angst vor Fehlern verstummen.

Echte Sprachpraxis von Anfang an. Bei Novakid wird von der ersten Stunde an gesprochen – nicht übersetzt, nicht auswendig gelernt. Das schließt die Lücke, die im regulären Englischunterricht oft entsteht: zu wenig freies Sprechen, zu wenig echte Kommunikation.

Motivation durch Gamification. Der Unterricht ist spielerisch aufgebaut – mit Punkten, Levels und interaktiven Elementen, die Kinder motivieren, dranzubleiben. Auch Apps und digitale Lernmaterialien werden gezielt eingesetzt, damit Englischlernen sich nicht wie Hausaufgaben anfühlt.

Individuell angepasst an Ihr Kind. Wer Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben auf Englisch hat – etwa durch LRS oder ADHS – kann im Unterricht stärker auf Sprechen, Hören und spielerische Elemente setzen. Die Lehrkräfte passen Tempo, Methoden und Schwerpunkte an die persönlichen Bedürfnisse jedes Kindes an. Kein Kind muss einem festen Schema folgen.

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Novakid bietet Online-Englischunterricht für Kinder ab 4 Jahren – mit erfahrenen Lehrkräften, spielerischen Methoden und einem Unterrichtskonzept, das individuell auf das Niveau und die Bedürfnisse jedes Kindes abgestimmt ist. Egal ob Ihr Kind an der Angst vor Fehlern arbeiten, Lücken schließen oder einfach mit mehr Spaß und Begeisterung Englisch lernen möchte – die erste Stunde ist kostenlos und unverbindlich. Jetzt Probestunde buchen.

Fazit: Ihr Kind kann seine Englischprobleme überwinden

Viele Kinder haben Probleme beim Englischlernen – aber diese sind lösbar. Der entscheidende erste Schritt ist, die richtige Ursache zu finden: Liegt es an Angst vor Fehlern, mangelnder Motivation, inhaltlichen Lücken oder möglicherweise an einer Lernschwäche? Je nachdem braucht Ihr Kind eine andere Unterstützung. Was in jedem Fall hilft: ein offenes Gespräch mit der Lehrkraft, eine englischfreundliche Atmosphäre zu Hause – und die Gewissheit, dass mit der richtigen Förderung fast jede Englischnote verbessert werden kann.

Für weitere Eltern-Tipps lesen Sie unseren Artikel: Wie Sie Ihr Kind beim Englisch lernen unterstützen können – auch außerhalb der Schule.

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Questions and answers

Sie müssen kein Englisch können, um Ihr Kind beim Englischlernen zu unterstützen. Schaffen Sie eine englischfreundliche Umgebung: englische Serien, Musik, Spiele und Apps im Alltag reichen schon. Wichtiger als Sprachkenntnisse ist Ihre Rolle als Motivator – zeigen Sie Interesse, fragen Sie nach und feiern Sie kleine Fortschritte. Lesen Sie dazu unseren Beitrag: So helfen Sie Ihrem Kind, selbstbewusst Englisch zu sprechen (auch wenn Sie es selbst nicht perfekt können).

In den meisten deutschen Bundesländern beginnt der Englischunterricht in der Grundschule, häufig ab der dritten Klasse. Ab der fünften Klasse wird Englisch dann als vollwertiges Schulfach unterrichtet.

Zunächst: Ruhe bewahren und die Ursache herausfinden. Sprechen Sie mit der Lehrkraft, analysieren Sie, ob die Schwierigkeiten bei der Grammatik, den Vokabeln, dem freien Sprechen, der Motivation oder einer möglichen Lernschwäche liegen – und suchen Sie dann nach Methoden, die zu Ihrem Kind passen.

Das kann bei manchen Kindern vorübergehend passieren – besonders bei solchen mit LRS. Da Englisch keine lauttreue Sprache ist, können sich die Systeme kurzfristig verwirren. Gezielte Übungen, die Deutsch und Englisch klar trennen, helfen dabei.

Ja – besonders für Kinder, die durch klassisches Lernen und Leistungsdruck blockiert sind. Viele Kinder lernen durch Spiele intuitiv Wortschatz, Grammatik und Sprachverständnis, weil sie Spaß daran haben und dabei entspannter sind. Kombiniert mit anderen Methoden sind Apps eine wertvolle Ergänzung.

Wenn Ihr Kind trotz regelmäßigen Übens große Schwierigkeiten hat, Laute zu unterscheiden, Wörter zu lesen oder Buchstaben zu merken – und das nicht nur in Englisch, sondern auch in Deutsch –, kann eine Abklärung durch einen Kinderpsychologen oder eine LRS-Fachstelle sinnvoll sein.

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