Novakid ist eine Online-Englischschule für Kinder von 4–12 Jahren. Hier können Kinder spielerisch und interaktiv mit qualifizierten Lehrkräften Englisch lernen.
Englische Brieffreunde für Kinder: Sicher Kontakte knüpfen und Englisch üben
- Warum ein englischer Brieffreund beim Englischlernen hilft
- Vom Brief zur E-Mail: Wie Brieffreundschaften heute aussehen
- Sicherheit geht vor: Das sollten Eltern über Kontakte im Netz wissen
- Wo Sie seriöse Brieffreunde für Kinder finden
- So gelingt der Start: Tipps für die erste englische Brieffreundschaft
- Neben dem Schreiben: Warum Ihr Kind auch das freie Sprechen üben sollte
- Fazit: Der sichere Weg zur ersten Brieffreundschaft
- Ein Brieffreund macht Englisch lebendig: Kinder schreiben zu echten Themen und lernen alltägliche Ausdrücke von Muttersprachlern.
- Heute läuft der Austausch meist über E-Mail oder Chat statt über die Post – dadurch ist besondere Vorsicht bei der Wahl der Plattform wichtig.
- Nutzen Sie ausschließlich geprüfte, kindgerechte Portale oder schulische Programme wie eTwinning oder ePals – niemals offene soziale Netzwerke oder Kleinanzeigen.
- Entstehen Kontakte trotzdem über soziale Medien, helfen private Profile, keine persönlichen Daten und das gemeinsame Besprechen neuer Kontakte.
- Regelmäßigkeit zählt mehr als Länge: Ein oder zwei Nachrichten pro Jahr bringen kaum Fortschritt, kurze Nachrichten im festen Rhythmus dagegen schon.
- Offene Fragen, Bitten um Feedback und Interesse an der Kultur des anderen machen aus einer Brieffreundschaft eine echte Lernquelle.
Ein englischer Brieffreund ist für Kinder eine der schönsten Möglichkeiten, Englisch im echten Leben anzuwenden – vorausgesetzt, die Kontaktaufnahme läuft über sichere, kindgerechte Wege statt über soziale Netzwerke. Denn während früher tatsächlich Briefe mit der Post verschickt wurden, laufen Brieffreundschaften heute meist über E-Mail-Austausch oder kindgerechte Chat-Funktionen ab – und genau das erfordert, beim Thema Sicherheit besonders genau hinzuschauen.
In diesem Artikel erfahren Sie, warum Brieffreundschaften das Englischlernen so wirkungsvoll unterstützen, wie Sie seriöse, geprüfte Portale von riskanten Kontaktwegen unterscheiden, wo Sie englische Brieffreunde für Schüler seriös finden und wie der Einstieg für Ihr Kind gelingt.
Warum ein englischer Brieffreund beim Englischlernen hilft
Englische Brieffreundschaften bringen genau das, was klassischer Englischunterricht oft nicht leisten kann: echte, persönliche Korrespondenz mit Muttersprachlern. Kinder lernen dabei nicht nur Vokabeln, sondern erleben, wie die Sprache im Alltag tatsächlich verwendet wird – inklusive kleiner Redewendungen, die im Schulbuch selten vorkommen und der Realität näherkommen als jede Übungseinheit.
Wichtig zu wissen: Fehler sind dabei völlig normal und sollten in der Kommunikation nicht als Problem, sondern als Teil des Lernens gesehen werden. Wer seinen Brieffreund oder seine Brieffreundin höflich um Feedback bittet, verbessert nachweislich das eigene Schreiben – viele Kinder trauen sich mit der Zeit auch, direkt nachzufragen, wenn sie ein Wort oder eine Redewendung nicht verstehen.
Auch der Wortschatz profitiert: Durch den regelmäßigen Austausch mit englischen Brieffreunden prägen sich neue Begriffe viel nachhaltiger ein als beim reinen Auswendiglernen, weil sie in einem echten Kontext auftauchen. Nebenbei entsteht so auch ein Einblick in eine andere Kultur, in Bräuche, Feste oder den Alltag in einem anderen Land – vom Lieblingsfußballverein über Musik bis zum Familienessen. Manche Kinder entwickeln aus dem Kontakt sogar eine echte Sprachpartnerschaft: Sie üben nicht nur ihr Englisch, sondern erzählen ihrem Brieffreund im Gegenzug auch etwas über die eigene Muttersprache.

Vom Brief zur E-Mail: Wie Brieffreundschaften heute aussehen
Der klassische Brief per Post ist längst nicht mehr der einzige Weg. Auch wenn vieles heute digital abläuft, sind englische Brieffreundschaften gerade bei jungen Menschen weiterhin beliebt – nur eben in neuer Form. Die meisten laufen heute über E-Mail-Austausch oder über Chat-Funktionen innerhalb spezieller Plattformen, oft ergänzt durch Fotos oder kleine Sprachnachrichten. Das hat Vorteile: Der Kontakt ist schneller, unkomplizierter und funktioniert weltweit ohne Portokosten.
Es gibt aber auch weiterhin Angebote, die bewusst auf das Prinzip „Brief“ setzen, nur eben digital verpackt: Bei der App Slowly etwa – die es auch in einer deutschen Version gibt – wird jede Nachricht abhängig von der Entfernung zwischen den beiden Nutzern zwischen 35 Minuten und zwei Tagen „unterwegs“ simuliert, bevor sie ankommt. Das nimmt Druck heraus und macht jede Nachricht zu einem kleinen Ereignis. Slowly ist allerdings erst ab 16 Jahren freigegeben und damit für jüngere Kinder nicht geeignet. Welche Angebote stattdessen zum Alter Ihres Kindes passen, stellen wir Ihnen weiter unten vor.
Sicherheit geht vor: Das sollten Eltern über Kontakte im Netz wissen
Da Brieffreundschaften heute digital stattfinden, ist die Wahl der Plattform entscheidend. Anders als früher, wo eine Anzeige in einer Zeitschrift oder ein Austausch über die Schule der übliche Weg war, verlagert sich die Suche heute oft ins Internet – und dort lauert eine reale Gefahr: sogenanntes Cyber-Grooming, bei dem sich Erwachsene unter falscher Identität gezielt an Kinder heranmachen, etwa über soziale Netzwerke, offene Foren oder Kleinanzeigenportale.
Das soll keine Angst machen – es lohnt sich aber, das offen anzusprechen, damit Sie sich als Eltern informiert entscheiden können, wenn Ihr Kind mit einem Brieffreund Englisch üben möchte. Die gute Nachricht: Es gibt speziell für Kinder entwickelte Portale, die genau für dieses Risiko Vorkehrungen treffen, etwa durch:
- Prüfung der Eltern-Accounts statt anonymer Profile
- Freigabe jeder Nachricht durch ein Elternteil, bevor sie beim Kind ankommt
- Verschlüsselte Übertragung von Nachrichten und Bildern
- Altersgerechte Umgebungen ganz ohne offenes Social-Media-Profil
Als Faustregel gilt: Offene soziale Netzwerke, allgemeine Sprachlern-Communities für Erwachsene oder Kleinanzeigen sind für die Suche nach einem Brieffreund für Ihr Kind tabu – auch wenn sie auf den ersten Blick harmlos wirken. Besser sind Portale, Schulprogramme oder Vereine, die sich ausdrücklich an Kinder richten und Eltern von Anfang an einbinden.
Falls Ihr Kind Social Media nutzt
In der Realität nutzen viele Kinder und Jugendliche bereits vor dem ersten bewussten Wunsch nach einer internationalen Brieffreundschaft soziale Netzwerke oder Gaming-Plattformen – und auch dort können internationale Kontakte und Freundschaften entstehen. Eltern spielen dabei weiterhin die wichtigste Rolle. Ein paar grundlegende Vorkehrungen helfen, falls das bei Ihrer Familie der Fall ist:
- Profile auf privat stellen, sodass nur bestätigte Freunde Nachrichten schreiben oder Inhalte sehen können
- Keine persönlichen Daten teilen – dazu zählen Adresse, Schulname, Telefonnummer oder der genaue Wohnort
- Neue Kontakte gemeinsam besprechen, bevor sie zu einer engeren Freundschaft werden – Eltern sollten wissen, mit wem ihr Kind regelmäßig schreibt
- Mindestalter der Plattform prüfen: Viele soziale Netzwerke setzen für die Mitgliedschaft laut ihrer eigenen Website ein Mindestalter von 13 oder 16 Jahren voraus
- Melde- und Blockierfunktionen kennen und aktiv nutzen, wenn sich eine Unterhaltung seltsam anfühlt
- Nie allein zu einem Treffen gehen – persönliche Treffen mit Online-Kontakten sollten grundsätzlich nur mit den Eltern gemeinsam stattfinden
Sprechen Sie offen mit Ihrem Kind darüber, dass nicht jedes Profil im Netz echt ist, wie es vorgibt zu sein, und dass es sich bei einem unguten Gefühl jederzeit an Sie wenden kann – ohne Angst vor Ärger.
Weitere Tipps zum Thema Sicherheit im Netz finden Sie hier: Cybersicherheit: 6 Gefahren im Internet für Kinder.
Wo Sie seriöse Brieffreunde für Kinder finden
Hier einige konkrete, seriöse Wege, über die Kinder unter elterlicher Aufsicht Kontakt zu Muttersprachlern aufnehmen können:
Bereits bestehende Kontakte aus dem Urlaub weiterführen:
Der wohl sicherste Einstieg überhaupt ist ein Kind, das im Urlaub bereits eine andere Familie oder gleichaltrige Kinder kennengelernt hat – etwa im Hotel, am Strand oder bei einer Aktivität. Aus so einem persönlichen Kennenlernen kann ganz natürlich eine englische Brieffreundschaft per E-Mail werden, weil man sich schon kennt und einschätzen kann. Wie Sie Englisch schon während der Reise gezielt fördern und solche Kontakte anbahnen, lesen Sie in unserem Artikel: Englisch im Urlaub lernen: Englisch im Urlaub lernen: Ein Erlebnis für die ganze Familie.
eTwinning:
Eine EU-weite Plattform, über die sich Schulklassen aus verschiedenen europäischen Ländern für gemeinsame Projekte vernetzen. Der Kontakt läuft komplett über die Lehrkräfte – ideal, wenn Sie in der Schule Ihres Kindes nach internationalen Projekten fragen möchten.
ePals:
Eine lehrergeleitete Plattform, über die ganze Schulklassen miteinander in Kontakt treten und gemeinsame Projekte austauschen. Auch hier liegt die Organisation und Begleitung durchgehend bei den Lehrkräften, nicht bei den Kindern selbst.
Speziell für Kinder entwickelte Brieffreund-Portale:
Mittlerweile gibt es einzelne Anbieter wie etwa Stamplo, die gezielt für die Altersgruppe von Grundschulkindern bis zum frühen Teenageralter konzipiert sind, mit geprüften Eltern-Accounts auf beiden Seiten und vollständiger elterlicher Freigabe jeder Nachricht. Da solche Anbieter oft neu und noch wenig extern geprüft sind, sollten Sie sich vor der Anmeldung genau über das Sicherheitskonzept informieren.
Postkarten-Tausch über den Eltern-Account:
Plattformen wie Postcrossing für den weltweiten Postkartentausch können ebenfalls ein schöner Einstieg sein – über 85 Millionen Postkarten wurden dort bereits zwischen Mitgliedern in aller Welt ausgetauscht. Wichtig: Hier sollten immer der Account und die Adresse eines Elternteils genutzt werden, da im Rahmen des Tauschs echte Postanschriften weitergegeben werden.
Wichtig: Bekannte Sprachaustausch-Communities wie InterPals oder Slowly, die im Netz häufig auftauchen, wenn man nach Begriffen wie „Brieffreund Englisch“ sucht, richten sich an Erwachsene. InterPals etwa zählt weltweit rund 6,5 Millionen Mitglieder und unterstützt sowohl E-Mail- als auch klassische, handschriftliche Brieffreundschaften – ist aber ebenso wie Slowly für ein Mindestalter von 16 oder 18 Jahren ausgelegt. Für Kinder sind diese Plattformen nicht geeignet, da ihnen kindgerechte Schutzmechanismen wie eine Eltern-Freigabe fehlen.
So gelingt der Start: Tipps für die erste englische Brieffreundschaft
Damit aus dem ersten Kontakt eine echte, motivierende Brieffreundschaft mit gemeinsamen Interessen wird, helfen ein paar einfache Regeln:
- Regelmäßigkeit vor Länge: Ein kurzer Austausch alle ein bis zwei Wochen bringt spürbar mehr als ein oder zwei lange Briefe im Jahr.
- Einfach schreiben: Kurze, klare Sätze wirken oft authentischer als komplizierte Formulierungen – und sind für beide Seiten leichter zu verstehen.
- Offene Fragen stellen: Fragen wie „What’s your favourite thing about your city?“ oder „What do you and your family usually do at the weekend?“ laden zu längeren, spannenderen Antworten ein als einfache Ja/Nein-Fragen.
- Um Feedback bitten: Ein englischer Brieffreund, der kleine Fehler freundlich anmerkt, ist Gold wert fürs Lernen.
- Kulturelle Besonderheiten und Interessen ansprechen: Fragen zu Feiertagen, Essen, Haustieren, Musik oder Hobbys im anderen Land machen den Austausch persönlicher und lehrreicher zugleich.
- Dranbleiben, auch wenn nicht sofort geantwortet wird: Gerade bei zeitversetzten Formaten braucht es etwas Geduld – jeder hat sein eigenes Tempo.
Am Anfang hilft es außerdem, wenn Kinder ihre Gedanken vor dem Schreiben kurz sortieren: Worüber möchte ich heute erzählen, welche Fragen möchte ich stellen? So wird aus dem Briefeschreiben mit der Zeit eine feste, schöne Gewohnheit.
Neben dem Schreiben: Warum Ihr Kind auch das freie Sprechen üben sollte
Eine Brieffreundschaft trainiert vor allem das geschriebene Englisch. Damit Ihr Kind Englisch auch im freien Gespräch sicher anwenden kann, lohnt sich die Kombination mit regelmäßiger Sprechpraxis. Bei Novakid sprechen Kinder in kleinen internationalen Gruppen oder im Einzelunterricht live mit qualifizierten Englischlehrkräften aus aller Welt – eine ideale Ergänzung zum schriftlichen Austausch mit einem englischen Brieffreund, weil hier ebenfalls echte, spontane Kommunikation im Mittelpunkt steht, nur eben gesprochen statt geschrieben.
Testen Sie es unverbindlich: Vereinbaren Sie jetzt eine kostenlose Probestunde bei Novakid und finden Sie heraus, wie viel Spaß Ihr Kind beim echten Sprechen mit Muttersprachlern hat.
Fazit: Der sichere Weg zur ersten Brieffreundschaft
Ein internationaler Brieffreund kann für Kinder eine der motivierendsten Arten sein, Englisch zu lernen: Sie schreiben zu echten Themen, lernen alltägliche Ausdrücke von Muttersprachlern und entdecken nebenbei eine andere Kultur. Entscheidend ist dabei allein der Weg dorthin – geprüfte, kindgerechte Portale statt offener sozialer Netzwerke schützen vor unangenehmen Überraschungen und lassen die Freude am Schreiben im Vordergrund stehen. Wie Brieffreundschaften in den Alltag Ihres Kindes passen und welche weiteren Möglichkeiten es gibt, Englisch außerhalb der Schule zu nutzen, zeigt unser Artikel: Englisch für Kinder außerhalb der Schule.
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Questions and answers
Ein Pen Pal (auf Deutsch: Brieffreund oder Brieffreundin) ist eine Person, mit der man regelmäßig Briefe oder Nachrichten austauscht, meist um eine Fremdsprache zu üben und eine andere Kultur kennenzulernen.
Es kommt stark auf die gewählte Plattform an. Speziell für Kinder konzipierte, elterngeprüfte Portale wie Stamplo richten sich häufig bereits an Grundschulkinder, solange ein Elternteil den Kontakt begleitet. Allgemeine Sprachaustausch-Communities wie InterPals oder Slowly sind dagegen meist erst ab 16 oder 18 Jahren zugelassen.
Achten Sie auf geprüfte Eltern-Accounts, eine Freigabe jeder Nachricht durch einen Elternteil, verschlüsselte Übertragung und eine klare Ausrichtung auf die Zielgruppe Kinder statt eines offenen Erwachsenenangebots.
Ein fester, überschaubarer Rhythmus, etwa alle ein bis zwei Wochen, bringt für den Lernerfolg deutlich mehr als seltene, dafür sehr lange Nachrichten.
Sprechen Sie offen darüber und beenden Sie den Kontakt, wenn etwas komisch wirkt. Bei elterngeprüften Plattformen mit Freigabefunktion bekommen Sie solche Situationen ohnehin meist schon vor Ihrem Kind mit.
Nein, aber sie ergänzt ihn hervorragend. Während der Unterricht Struktur und Grammatik vermittelt, bringt eine Brieffreundschaft echte Anwendung und Motivation – für das gesprochene Englisch übernimmt das zum Beispiel der Live-Unterricht bei Novakid.
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