Kann Ihr Kind mit Videos wirklich Englisch lernen? Wir zeigen, mit welchen einfachen Tricks aus passivem Schauen von Serien & Videos aktives Englischlernen wird.
Englisch-Vokabeln lernen: So behalten Kinder neue Wörter dauerhaft
- Jedes Kind lernt Vokabeln auf seine eigene Weise
- Wie das Gehirn Vokabeln speichert – und warum Kontext so wichtig ist
- Wie viele Vokabeln pro Tag sind realistisch?
- Die besten Methoden, um Vokabeln zu lernen: Wie Kinder neue Wörter wirklich behalten
- Englisch-Vokabeln lernen im Alltag: Tools, Spiele und kleine Rituale
- Häufige Fehler beim Vokabellernen – und wie Sie sie vermeiden
- Fazit: Wie lerne ich am besten Vokabeln mit meinem Kind?
- Kinder lernen Englisch-Vokabeln am besten im Kontext – nicht als isolierte Listen
- Schon 2.000 Vokabeln reichen für Alltagsgespräche auf Englisch
- Realistisches Tagesziel: 4–10 neue Wörter, regelmäßig wiederholt
- Verteilte Wiederholung, Eselsbrücken und Bewegung helfen, Wörter ins Langzeitgedächtnis zu übertragen
- Spaß und Motivation sind keine Extras – sie sind entscheidend dafür, ob Vokabeln wirklich hängen bleiben
Kinder lernen Englisch-Vokabeln am besten, wenn sie die Wörter wirklich brauchen – im Gespräch, im Spiel, im Alltag. Kein Auswendiglernen von Listen, kein Pauken kurz vor dem Schlafengehen: Was wirklich hilft, sind die richtigen Methoden, ein bisschen Geduld und eine Portion Spaß.
In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie das Gehirn von Kindern neue Wörter aufnimmt, welche Lernmethoden sich bewährt haben – und wie Sie das Vokabellernen zu Hause so gestalten, dass Ihr Kind mit Freude dabei bleibt.
Jedes Kind lernt Vokabeln auf seine eigene Weise
Bevor wir uns der Frage widmen, wie man am besten Vokabeln lernen kann, lohnt sich ein kurzer Blick auf etwas, das viele Eltern überrascht: Die beste Methode, um Vokabeln zu lernen, gibt es nicht. Ob sich Ihr Kind Vokabeln besser über Bilder merkt, über Klang und Rhythmus, über Bewegung oder über das Schreiben und Lesen – das hängt stark vom individuellen Lerntyp ab.
Kinder, die eher visuell lernen, profitieren besonders von Bildkarten und Mindmaps. Auditive Lerntypen merken sich Wörter leichter, wenn sie sie hören und laut wiederholen. Bewegungsfreudige Kinder tun sich mit Gesten und Rollenspielen leichter. Und Kinder, die gerne lesen und schreiben, bauen ihren Wortschatz oft über Texte und ihr eigenes Vokabelheft auf.
Welcher Lerntyp Ihr Kind ist und was das konkret für das Englischlernen bedeutet, erfahren Sie im Artikel: Welcher Lerntyp ist mein Kind?
Die gute Nachricht: Die meisten Methoden, die wir im Folgenden vorstellen, sprechen mehrere Sinne an – und funktionieren daher für viele verschiedene Lerntypen.
Wie das Gehirn Vokabeln speichert – und warum Kontext so wichtig ist
Wörter, die wir in einem sinnvollen Zusammenhang begegnen, bleiben viel besser hängen als solche, die wir aus einer Liste auswendig lernen. Das hat einen einfachen Grund: Das Gehirn speichert Informationen effizienter, wenn es Verknüpfungen herstellen kann – zu Bildern, Emotionen, Situationen oder anderen Wörtern.
Für Kinder gilt das besonders. Sie lernen Sprache von Natur aus im Kontext: Ein Kind, das das Wort butterfly zum ersten Mal hört, während es einen echten Schmetterling beobachtet, wird es sich viel leichter merken als beim Lesen einer Vokabelliste. Dasselbe gilt für breakfast, wenn es beim Frühstück fällt, oder jacket, wenn das Kind sich gerade anzieht.
Was das für Sie bedeutet: Nutzen Sie den Alltag, um mit Ihrem Kind englische Vokabeln zu lernen. Je mehr Ihr Kind englische Wörter in echten Situationen erlebt – beim Abendessen, beim Spielen, beim Vorlesen – desto fester verankern sie sich im Langzeitgedächtnis.
Tipp: In unserem Artikel Warum Kinder Englisch unterschiedlich schnell lernen, erfahren Sie, welche weiteren Faktoren den Lernfortschritt beeinflussen.
Wie viele Vokabeln pro Tag sind realistisch?
Eine Frage, die viele Eltern beschäftigt: Wie viele Vokabeln soll mein Kind lernen? Die Wissenschaft gibt eine klare Antwort: 4 bis 10 neue Vokabeln pro Tag sind ein realistisches und nachhaltiges Ziel für Kinder. Mehr auf einmal überfordert das Arbeitsgedächtnis – und führt dazu, dass kaum etwas wirklich hängen bleibt.
Wichtiger als die Menge ist die Regelmäßigkeit. Wer jeden Tag ein paar Minuten mit Vokabeln verbringt, macht langfristig viel mehr Fortschritte als jemand, der einmal pro Woche oder kurz vor einem Vokabeltest eine große Lerneinheit absolviert.
Kleine, erreichbare Ziele steigern außerdem die Motivation – ein Effekt, den die Lernforschung gut belegt. Wenn Ihr Kind jeden Tag fünf Wörter lernt und das als Erfolg erlebt, bleibt es viel eher am Ball.
Übrigens: Mit einem Grundwortschatz von rund 2.000 Vokabeln lassen sich die meisten Alltagsgespräche auf Englisch mühelos bestreiten – und mit 1.000 Wörtern versteht man bereits 88 % der gesprochenen Sprache. Das Ziel ist also erreichbarer, als viele denken.
Starten Sie hier: Die 500 wichtigsten Englisch-Vokabeln für Kinder gibt es als kostenlosen Download – ideal, um den englischen Wortschatz spielerisch zu erweitern.

Die besten Methoden, um Vokabeln zu lernen: Wie Kinder neue Wörter wirklich behalten
Es gibt Methoden, um Englisch-Vokabeln zu lernen, die deutlich besser funktionieren als das klassische Auswendiglernen anhand von Vokabellisten. Entscheidend ist, dass Kinder Wörter aktiv verarbeiten, ihnen mehrfach begegnen und sie in sinnvolle Zusammenhänge einbetten. Hier sind die wirkungsvollsten Ansätze:
1. Karteikarten & verteilte Wiederholung – clever Englisch-Vokabeln lernen
Karteikarten sind weit mehr als ein altmodisches Hilfsmittel – sie sind die praktische Umsetzung eines der am besten belegten Lernprinzipien überhaupt: der verteilten Wiederholung (Spaced Repetition). Das Prinzip: Wörter werden nicht einmal gelernt und abgehakt, sondern in immer größer werdenden Abständen wiederholt – kurz nach dem ersten Lernen, dann nach ein paar Tagen, dann nach einer Woche. So wandern sie schrittweise ins Langzeitgedächtnis.
Wörter, die Ihr Kind gut beherrscht, kommen seltener dran. Schwierige Vokabeln werden öfter wiederholt. Dieses Prinzip steckt hinter modernen Lern-Apps – lässt sich aber genauso gut mit einem selbstgebastelten Karteikasten umsetzen.
Tipp: Lesen Sie unseren Artikel: Mit Karteikarten Vokabeln lernen: Die besten Tipps für Kinder und erfahren Sie alles, was Sie über Vokabellernen mit Karteikarten und digitalen Vokabeltrainern wissen müssen.
2. Aktives Abrufen – nicht anschauen, sondern erinnern
Eng verwandt mit Karteikarten, aber als eigenes Prinzip wichtig: Retrieval Practice, also das aktive Abrufen von Gelerntem. Der Unterschied klingt klein, ist aber entscheidend: Statt eine Karteikarte anzuschauen und zu nicken – „ja, kenne ich“ – formuliert das Kind die Antwort zunächst im Kopf und spricht sie möglichst sogar aus, bevor es die Karte umdreht. Dieses aktive Erinnern stärkt das Gedächtnis nachweislich stärker als jedes passive Wiederholen.
Dasselbe Prinzip steckt hinter Vokabeltests, Quizformaten und Spielen wie Vokabel-Bingo: Das Gehirn muss suchen, finden und abrufen – und genau das macht das Gelernte dauerhaft verfügbar.
3. Bilder, Flashcards & Videos – die Keyword-Methode
Wörter, die mit einem Bild verknüpft sind, bleiben deutlich besser hängen als solche, die nur als Text gelernt werden. Die sogenannte Keyword-Methode verbindet ein neues Wort mit einem visuellen Anker: einem Foto, einer Zeichnung, einem kurzen Video – oder einem selbst gemalten Bild auf der Karteikarte.
Für strukturierteres Arbeiten eignen sich Mindmaps sehr gut: In der Mitte der Mindmap steht ein Oberbegriff – etwa food – und drum herum alle Wörter, die dazu gehören. So lernt das Kind Vokabeln nicht isoliert, sondern in Wortfeldern und Zusammenhängen, was das Erinnern im Gespräch erheblich erleichtert.
Außerdem lernen Kinder Englisch-Vokabeln besonders gut über Lernvideos: Kurze, anschauliche Clips, in denen Vokabeln in Bewegtbild, Klang und Kontext gleichzeitig auftauchen, sprechen mehrere Sinne auf einmal an. Der Novakid YouTube-Kanal bietet eine Vielzahl an kindgerechten Englisch-Lernvideos, die genau das leisten. Wie zum Beispiel das hier:
Entdecke die geheime Welt der Insekten: Englisch-Vokabeln lernen mit Spaß
4. Vorlesen & Hören – Sprache erleben, bevor man sie übt
Besonders für jüngere Kinder ist Vorlesen eine der besten Methoden, um Vokabeln zu lernen: Wörter begegnen ihnen in echten Sätzen, in Geschichten, in Emotionen – und durch das gemeinsame Besprechen von Bedeutungen wächst der Wortschatz ganz natürlich.
Dazu kommt passive Immersion: Englische Lieder, Hörbücher oder kindgerechte Videos trainieren das Gehör und legen einen Klangteppich, auf dem aktives Lernen leichter fußt. Kinder, die viel englische Sprache hören, greifen beim Sprechen schneller auf das Gelernte zurück.
Wichtig: Passives Hören ersetzt kein aktives Lernen, ergänzt es aber sehr wirkungsvoll.
5. Bewegung & Gesten
Kinder lernen mit dem ganzen Körper – und das sollte man beim Lernen von Englisch-Vokabeln bewusst nutzen. Wörter, die mit einer Bewegung oder Geste verbunden werden, werden gleichzeitig motorisch und sprachlich gespeichert, was das Erinnern deutlich erleichtert.
Dahinter steckt ein pädagogisches Konzept mit langer Forschungsgeschichte: Total Physical Response, kurz TPR. Die Idee: Neue Wörter werden nicht nur gehört oder gelesen, sondern werden sofort mit einer Bewegung oder Handlung verknüpft. Wörter, die motorisch und sprachlich gleichzeitig gespeichert werden, lassen sich später viel leichter abrufen.
Ein Beispiel: jump wird beim Lernen mit einem kleinen Sprung begleitet, sleep mit zusammengelegten Händen und geneigtem Kopf. Klingt simpel – wirkt aber erstaunlich gut, besonders bei bewegungsfreudigen Kindern.
Viele Novakid-Lehrkräfte setzen TPR gezielt im Unterricht ein, weil es den Einstieg in eine neue Sprache besonders natürlich und stressfrei macht. Auch Vokabel-Scharade (Pantomime) nutzt dasselbe Prinzip spielerisch: Ein Kind stellt ein englisches Wort mit Gesten dar, die anderen raten. So werden Vokabeln gefestigt, ohne dass es sich wie Lernen anfühlt.
6. Chunking – Wörter in Gruppen lernen
Statt Vokabeln einzeln zu pauken, hilft es, sie in festen Wortgruppen zu lernen. Statt nur go zu lernen, also gleich: go to school, go shopping, go to bed. So wird das Wort direkt mit seiner typischen Verwendung im Satz gespeichert, und das Kind lernt nebenbei Grammatik, Redewendungen und natürlichen Sprachrhythmus – ohne dass es sich danach anfühlt.
Chunking ist besonders hilfreich für Kinder, die schon ein Grundvokabular haben und nun flüssiger werden wollen.
7. Eselsbrücken & Merkhilfen
Eselsbrücken verbinden ein neues Wort mit etwas, das das Kind bereits kennt – über Klang, Bild oder eine kleine Geschichte. Ein Beispiel: Das englische Wort soaking (durchnässt) klingt fast wie „Socke“: Man stellt sich einfach eine triefend nasse Socke vor. Albern? Ja. Effektiv? Sehr.
Ermutigen Sie Ihr Kind, eigene Eselsbrücken zu erfinden. Je persönlicher, witziger oder merkwürdiger, desto besser bleiben sie haften. Das kreative Ausdenken selbst ist bereits ein aktiver Lernprozess.
Englisch-Vokabeln lernen im Alltag: Tools, Spiele und kleine Rituale
Welche Tools helfen, welche Spiele machen Spaß, und wie lässt sich Englisch ganz beiläufig in den Alltag einbauen? Hier kommen konkrete Ideen:
Digitale Tools & Apps
Apps können das Vokabellernen sinnvoll ergänzen – vorausgesetzt, sie werden regelmäßig und nicht als Ersatz für echte Sprachpraxis genutzt.
Anki ist kostenlos und setzt konsequent auf verteilte Wiederholung. Etwas nüchterner in der Optik, aber sehr effektiv – eher für Kinder ab 10 Jahren geeignet, die bereits selbstständig lernen. Duolingo und Quizlet sind spielerischer aufgebaut und eignen sich gut als tägliches Mini-Training für Grundschulkinder. Quizlet erlaubt es außerdem, eigene Karteikartensets zu erstellen – ideal, um Vokabeln aus dem Schulunterricht zu üben.
Einen ausführlichen Überblick über empfehlenswerte Apps zum Englischlernen finden Sie hier: Die 17 besten Englisch-Lern-Apps für Kinder im Vergleich.
Alltagsmomente nutzen
Die wirkungsvollsten Lernmomente entstehen oft beiläufig – wenn Englisch einfach Teil des Alltags wird:
In der Küche: Zutaten, Küchengeräte und Tätigkeiten auf Englisch benennen – stir, chop, add a pinch of salt. Beim Kochen oder Backen passiert das ganz natürlich.
Im Auto oder Bus: Englische Hörspiele und Hörbücher, Kinderlieder oder kurze Podcasts laufen lassen. Fünf Minuten Fahrt, fünf neue Wörter – ohne dass es sich nach Lernen anfühlt.
Beim Anziehen: Kleidungsstücke auf Englisch benennen – jacket, boots, striped socks. Kurz, konkret, täglich wiederholbar.
Vor dem Schlafen: Drei englische Wörter des Tages kurz wiederholen. Welche hat das Kind heute gehört, welche selbst benutzt? Das dauert zwei Minuten und festigt das Gelernte im Schlaf.
Das Etikett-Spiel: Post-its mit englischen Bezeichnungen an Gegenstände im Zimmer kleben – desk, lamp, window, door. Passives Lernen, das einfach da ist.
Gemeinsam lernen – auch ohne gute Englischkenntnisse
Viele Eltern trauen sich nicht, beim Englischlernen mitzumachen, weil sie selbst unsicher sind. Das ist völlig unnötig: Sie müssen keine perfekte Aussprache haben, um Ihrem Kind zu helfen.
Was zählt, ist die gemeinsame Aufmerksamkeit: Karteikarten abfragen, beim Vokabel-Bingo mitspielen, zusammen ein englisches Video schauen und danach fragen „Was hat der gesagt?“ – Das alles geht auch, wenn das eigene Englisch eingerostet ist. Und: Kinder finden es oft motivierender, wenn Eltern mitlernen, statt nur zuzuschauen.
Spielerisches Lernen ist oft das wirkungsvollste – und macht der ganzen Familie Spaß. Klassiker wie „Ich sehe was, was du nicht siehst“ lassen sich einfach auf Englisch spielen. Vokabel-Scharade funktioniert wie Pantomime: Ein Kind stellt ein englisches Wort ohne Worte dar, die anderen raten. Beim Vokabel-Bingo ruft ein Elternteil deutsche Bedeutungen vor, das Kind markiert das passende englische Wort auf seinem Raster. Welche Spiele für welches Alter am besten funktionieren, zeigen wir im Artikel: Englisch lernen mit Spielen: Tipps und Spiele für Kinder jeden Alters.
Novakid: Wo all das zusammenkommt
All diese Methoden wirken am stärksten, wenn sie auf ein Kind individuell abgestimmt sind – und wenn eine echte Sprachpraxis dazukommt. Genau das bietet Novakid: Im 1:1-Unterricht mit qualifizierten Lehrkräften lernen Kinder ab 4 Jahren Englisch-Vokabeln nie isoliert, sondern immer im echten Gespräch, in Spielen und in Situationen, die für sie relevant sind. So entsteht ein Wortschatz, der wirklich bleibt.
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Häufige Fehler beim Vokabellernen – und wie Sie sie vermeiden
Auch mit den besten Absichten können sich Gewohnheiten einschleichen, die das Lernen bremsen. Zum Beispiel:
Zu viel auf einmal: 30 Vokabeln an einem Abend lernen klingt effizient, ist es aber nicht. Das Arbeitsgedächtnis ist begrenzt. Besser: täglich 4–10 Wörter, dafür konsequent.
Nur auswendig lernen, ohne Kontext: Wer das Wort dog lernt, ohne je einen Satz damit gebildet zu haben, wird es im Gespräch kaum einsetzen können. Immer mit einem Beispielsatz lernen.
Keine Wiederholung einplanen: Einmal gelernt ist nicht gelernt. Ohne regelmäßiges Wiederholen verblasst das Gelernte schnell. Bauen Sie feste Wiederholungszeiten ein.
Druck und Ungeduld: Wenn Vokabellernen zur Pflicht wird, verlieren Kinder die Freude daran. Geduld ist keine Tugend – sie ist eine Lernstrategie.
Fazit: Wie lerne ich am besten Vokabeln mit meinem Kind?
Englisch-Vokabeln lernen ist kein Sprint – es ist ein kontinuierlicher Prozess, der dann am besten funktioniert, wenn er in den Alltag eingebettet ist, Spaß macht und auf die Stärken Ihres Kindes eingeht. Mit den richtigen Methoden – verteilte Wiederholung, aktives Abrufen, Bewegung, Kontext und spielerischen Formaten – legen sich Kinder einen Wortschatz zu, der wirklich trägt.
Denken Sie daran: Schon 2.000 Vokabeln reichen für echte Alltagsgespräche. Und der Weg dorthin beginnt heute – mit fünf Wörtern.
Lesen Sie mehr darüber, wie Kinder individuell Englisch lernen in unserem Artikel: Englisch lernen für Kinder: Warum jedes Kind anders lernt.
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Questions and answers
4 bis 10 neue Wörter pro Tag sind ein realistisches Ziel. Wichtiger als die Menge ist die Regelmäßigkeit: Tägliches Lernen – auch in kleinen Portionen – ist deutlich effektiver als seltenere große Lerneinheiten.
Kinder können ab dem Vorschulalter spielerisch erste englische Wörter lernen. Gezieltes Vokabeltraining bietet sich ab der Grundschule an, wenn sie bereits lesen und schreiben können.
Ja – wenn man die Karten richtig einsetzt. Das Prinzip der verteilten Wiederholung, das modernen Lern-Apps zugrunde liegt, lässt sich mit Karteikarten genauso umsetzen. Der Vorteil: Kinder gestalten sie selbst und verinnerlichen Wörter schon beim Schreiben und Bebildern.
Das ist normal und kein Zeichen mangelnder Begabung. Vokabeln müssen mehrfach wiederholt werden, bevor sie ins Langzeitgedächtnis wandern. Planen Sie regelmäßige Wiederholungen ein – und nutzen Sie möglichst viele Sinneskanäle: hören, sprechen, schreiben, bewegen.
Mit Spielen wie Vokabel-Scharade, „Ich sehe was, was du nicht siehst” oder Vokabel-Bingo, Beschriftungsaktionen im Kinderzimmer oder englischsprachigen Lieblingsserien. Je mehr das Englische in den Alltag einfließt, desto natürlicher wächst der Wortschatz.
Apps können sinnvoll ergänzen, sollten aber nicht die einzige Lernmethode sein. Wichtiger ist ein ausgewogener Mix: App, Karteikarten, Gespräche, Spiele und – wenn möglich – echter Kontakt mit der Sprache durch eine Lehrkraft oder Muttersprachler.
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