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Englisch-Probleme in Klasse 5: Warum der Übergang schwerfällt – und was Eltern tun können

Inhaltsverzeichnis
  1. Warum haben so viele Kinder in der 5. Klasse Probleme mit Englisch?
  2. Der Schulwechsel ist nicht immer die einzige Ursache
  3. Was können Eltern tun, wenn Englisch in der 5. Klasse plötzlich schwerfällt?
  4. Was tun, wenn das Üben zu Hause nicht ausreicht?
  5. Fazit: Ein schwieriger Start bedeutet nicht, dass Ihr Kind schlecht in Englisch ist
Kurz & Knapp
  • Der Englischunterricht wird ab Klasse 5 systematischer, schneller und anspruchsvoller als in der Grundschule – Anfangsschwierigkeiten sind normal.
  • Der Schulwechsel ist ein häufiger, aber nicht der einzige Grund für Englisch-Probleme; manchmal spielen auch LRS, Angst vor Fehlern oder bestehende Lernlücken eine Rolle.
  • Eltern müssen zu Hause nicht den kompletten Schulstoff nachholen – wichtiger ist ein druckfreier, spielerischer Gegenpol zur Schule.
  • Kurze, regelmäßige Einheiten (10–15 Minuten) und Englisch im Alltag wirken meist besser als lange Lernsitzungen.
  • Wenn die Schwierigkeiten anhalten, helfen klassische Nachhilfe oder ein spielerischer Online-Kurs wie bei Novakid – je nachdem, was besser zum Kind passt.

Viele Kinder haben nach dem Wechsel in die 5. Klasse plötzlich Probleme mit Englisch, weil der Unterricht schneller, systematischer und anspruchsvoller wird als in der Grundschule. Wenn Ihr Kind gerade erst den Übergang in die weiterführende Schule hinter sich hat und Sie merken, dass die Noten abrutschen, Ihr Kind nicht mehr mitkommt oder die Hausaufgaben plötzlich viel länger dauern – Sie sind damit nicht allein. In diesem Beitrag erfahren Sie, woran das liegt und wie Sie Ihr Kind unterstützen können, ohne zusätzlichen Druck aufzubauen.

Warum haben so viele Kinder in der 5. Klasse Probleme mit Englisch?

Der Übergang von der Grundschule in die 5. Klasse ist im Fach Englisch für viele Kinder eine echte Zäsur – und dafür gibt es gute Gründe.

In der Grundschule lernen Kinder Englisch häufig noch stärker spielerisch und mit einem größeren Fokus auf mündliche Kommunikation. Ab Klasse 5 kommen dagegen mehr systematische Grammatikarbeit, Vokabeln, schriftliche Aufgaben und Leistungsüberprüfungen hinzu. Aus einem Fach, das vor allem Spaß gemacht hat, wird plötzlich ein Fach mit klaren Anforderungen und Noten – und das gerade in einer Zeit, in der Ihr Kind sich ohnehin an eine neue Schule und ganz neue Lernanforderungen gewöhnen muss.

Besonders beim Schulwechsel von der Grundschule aufs Gymnasium kann das Lerntempo für manche Kinder ungewohnt hoch sein. Hinzu kommt: Kinder aus verschiedenen Grundschulen bringen oft unterschiedliche Vorkenntnisse mit. Während manche Kinder schon recht sicher englische Sätze bilden, starten andere fast bei null – und in der neuen Klasse treffen diese Niveaus dann aufeinander. Viele Kinder vergleichen sich in dieser Phase stärker mit ihren Mitschülern, was zusätzlich verunsichern kann, selbst wenn die eigenen Leistungen völlig im Rahmen liegen.

Englisch-Probleme in der 5. Klasse können übrigens auch Kinder treffen, denen der Fremdsprachenunterricht in der Grundschule besonders leicht gefallen ist. Wer jahrelang Einsen geschrieben hat, Vokabeln schnell behalten konnte und ohne viel Aufwand gute Ergebnisse erzielt hat, erlebt in Klasse 5 möglicherweise zum ersten Mal, dass Lernen tatsächlich Mühe kostet. Plötzlich reicht es nicht mehr, im Unterricht gut aufzupassen oder die Wiederholung der neuen Wörter ein paar Minuten vor dem Test. Es braucht regelmäßiges Üben, Wiederholen und manchmal auch neue Lernstrategien.

Diese Erfahrung kann zunächst verunsichern: Aus der Überzeugung „Englisch kann ich doch“ wird schnell „Ich bin schlecht in Englisch“. Dabei hat sich nicht unbedingt die Begabung des Kindes verändert – sondern schlicht das Niveau der Anforderungen.

Kurz gesagt: Was wie ein plötzliches „Versagen“ in Englisch wirkt, ist in den meisten Fällen schlicht die Anpassung an einen neuen, deutlich anspruchsvolleren Rahmen.

Wenn Sie genauer wissen möchten, was Ihr Kind auf der weiterführenden Schule erwartet, lesen Sie unseren Artikel: Englisch in Klasse 5 und 6: Was wird am Gymnasium anspruchsvoller?

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Der Schulwechsel ist nicht immer die einzige Ursache

Der Übergang auf das Gymnasium ist ein häufiger Grund, warum Englisch plötzlich schwieriger wird. Aber nicht immer ist er die einzige Erklärung.

Manchmal spielen weitere Faktoren eine Rolle, zum Beispiel:

  • Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS)
  • Angst vor Fehlern
  • fehlendes Selbstvertrauen
  • Motivationsprobleme
  • bereits vorhandene Lernlücken aus der Grundschulzeit
  • besondere Schwierigkeiten in einzelnen Bereichen wie Vokabeln oder Grammatik

Wenn Sie unsicher sind, was genau hinter den Schwierigkeiten Ihres Kindes steckt, finden Sie in unserem Beitrag Mein Kind hat Probleme mit Englisch – was kann ich tun? einen ausführlichen Überblick über mögliche Ursachen und passende Lösungsansätze. Im Folgenden konzentrieren wir uns auf das, was speziell beim Übergang in die 5. Klasse hilft.

Was können Eltern tun, wenn Englisch in der 5. Klasse plötzlich schwerfällt?

Die gute Nachricht vorab: Sie müssen nicht den gesamten Englischunterricht Ihres Kindes zu Hause nachholen. Es reicht, wenn Sie einen entlastenden Gegenpol zur Schule schaffen.

Nehmen Sie den Druck raus

Die Schule liefert bereits genug Leistungsdruck, Klassenarbeiten, Tests und Noten. Zu Hause sollte möglichst eine andere Lernatmosphäre entstehen – eine, in der es nicht in erster Linie um Bewertung geht, sondern darum, sich mit der Sprache wohlzufühlen.

Gestalten Sie Englisch wieder spielerisch

Knüpfen Sie an das an, was Ihr Kind aus der Grundschule kennt und mag: Spiele, Rätsel, Bilder, kurze Geschichten, Lieder, Bewegung oder kleine Challenges. Auch einfache Rollenspiele eignen sich gut, um Sprache ohne Druck auszuprobieren.

Üben Sie lieber kurz und regelmäßig

Nicht jeden Nachmittag eine Stunde Englisch – das überfordert eher, als dass es hilft. Besser sind kurze Einheiten von etwa 10 bis 15 Minuten: ein paar Vokabeln, eine kleine Übung, gemeinsam etwas anschauen oder ein kurzes Spiel. Regelmäßigkeit wirkt hier stärker als Dauer. Für kurze Übungseinheiten zu Hause können unsere kostenlosen Englisch-Workbooks für die 5. Klasse eine einfache Möglichkeit sein, Vokabeln und Grammatik gezielt zu wiederholen, ohne eine lange Lerneinheit daraus zu machen.

Nutzen Sie Englisch im Alltag

Englische Kinderserien, YouTube-Videos, Bücher oder Hörspiele eignen sich hervorragend zum entspannten Englischlernen für Kinder in der 5. Klasse und lassen sich locker in den Alltag einbauen – und wichtig: Nicht alles muss dabei verstanden werden. Es geht darum, ein Gefühl für die Sprache zu entwickeln, nicht um eine weitere Lernaufgabe.

Stärken Sie das Selbstvertrauen Ihres Kindes

Schauen Sie nicht nur auf Fehler und Noten. Gerade wenn ein Kind das Gefühl entwickelt hat „Ich bin schlecht in Englisch“, kann die Angst vor Fehlern das Lernen zusätzlich erschweren. Loben Sie bewusst auch kleine Fortschritte und machen Sie deutlich, dass Fehler ganz normal sind und zum Sprachenlernen dazugehören.

Für konkrete Tipps – von englischen Kinderliedern und Serien über Bücher und Hörbücher bis hin zu Apps und Spielen – finden Sie in unserem Blog zahlreiche Artikel zum Thema Englisch lernen mit Spaß.

Was tun, wenn das Üben zu Hause nicht ausreicht?

Manchmal reichen die eigenen Mittel zu Hause nicht aus – und das ist völlig normal. Wenn sich über mehrere Wochen zeigt, dass Ihr Kind trotz regelmäßiger Unterstützung den Anschluss verliert oder zunehmend frustriert ist, gibt es verschiedene Wege weiterzukommen.

Englisch-Nachhilfe

Klassische Englisch-Nachhilfe kann in der 5. Klasse sinnvoll sein, wenn konkrete Lücken bestehen, die im normalen Unterrichtstempo nicht mehr aufgeholt werden können – etwa bei Grammatikgrundlagen oder größeren Vokabellücken. Eine gute Nachhilfe setzt dabei gezielt an den fehlenden Grundlagen an, statt einfach den kompletten Schulstoff zu wiederholen.

Englisch spielerisch online lernen

Für manche Kinder ist klassische Nachhilfe genau das Richtige. Andere profitieren mehr von einem regelmäßigen, spielerischen Zugang zu Englisch, der sich weniger wie zusätzlicher Schulunterricht anfühlt. Gerade wenn Englisch in der Schule inzwischen vor allem mit Tests, Noten und Leistungsdruck verbunden ist, kann ein spielerischer Ansatz helfen, die Freude an der Sprache zurückzugewinnen.

Genau hier setzt Novakid an: In kleinen, altersgerechten Online-Lektionen mit muttersprachlichen Lehrerinnen und Lehrern üben Kinder gezielt die Bereiche, die ihnen noch schwerfallen – ob Hörverstehen, Wortschatz oder freies Sprechen. Durch spielerische Elemente wie Rollenspiele und interaktive Übungen bauen die Kinder nebenbei auch ihr Selbstvertrauen wieder auf. Denn wie wir bereits erwähnt haben: Die Kinder haben in der Schule bereits genug Druck – zu Hause kann Englisch wieder mit positiven Erfahrungen verbunden werden.

Novakid bietet eine kostenlose Probestunde an, sodass Eltern und Kinder zunächst ausprobieren können, ob dieser Lernansatz zum Kind passt. Probieren Sie es unverbindlich aus!

Fazit: Ein schwieriger Start bedeutet nicht, dass Ihr Kind schlecht in Englisch ist

Wenn Ihr Kind in der 5. Klasse Schwierigkeiten mit Englisch hat, bedeutet das nicht, dass es dauerhaft schlecht in Englisch sein wird. Der Übergang in eine neue Schule mit neuen Anforderungen braucht schlicht Zeit – für Ihr Kind, aber auch für Sie als Eltern.

Sie müssen dabei nicht jeden Nachmittag Englischunterricht übernehmen. Schon kleine, positive Kontakte mit der Sprache können eine große Hilfe sein. Und falls das Üben zu Hause nicht reicht: Es gibt gute Wege, professionelle Unterstützung zu holen, die genau dort ansetzt, wo Ihr Kind sie braucht.

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Questions and answers

Der Übergang auf die weiterführende Schule bringt einen deutlich anspruchsvolleren, systematischeren Englischunterricht mit sich, der stärker auf Grammatik, Vokabeltests und schriftliche Arbeit setzt als noch in der Grundschule. Diese Umstellung braucht Zeit – Probleme in den ersten Wochen sind normal.

Nicht unbedingt. Der Übergang aufs Gymnasium ist ein häufiger Auslöser, aber manchmal kommen weitere Faktoren wie Angst vor Fehlern, fehlendes Selbstvertrauen oder bereits vorhandene Lernlücken hinzu.

Oft sind kurze, regelmäßige Einheiten von etwa 10 bis 15 Minuten sinnvoller und leichter in den Alltag zu integrieren als lange Lernsitzungen.

Wenn sich die Schwierigkeiten trotz Unterstützung zu Hause über mehrere Wochen halten oder Ihr Kind zunehmend frustriert ist, kann gezielte Nachhilfe oder ein spielerischer Online-Zugang wie Novakid helfen.

Beides kann sinnvoll sein, je nach Kind. Klassische Nachhilfe eignet sich gut bei konkreten Wissenslücken, während ein spielerischer Online-Kurs wie bei Novakid besonders Kindern hilft, die Freude an der Sprache und Selbstvertrauen zurückgewinnen möchten.

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