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Englisch in der Grundschule: So lernt Ihr Kind Englisch in den ersten zwei Jahren

Inhaltsverzeichnis
  1. Warum in der Grundschule Englisch spielerisch unterrichtet wird
  2. Die wichtigsten Methoden im Englischunterricht der Grundschule
  3. Eine positive Fehlerkultur als Fundament aller Methoden
  4. Wie Eltern diese Methoden zuhause aufgreifen können
  5. Novakid als spielerische Ergänzung zum Englischunterricht der Grundschule
  6. Fazit: Gute Methoden machen den Unterschied
Kurz & Knapp
  • Spielerische, handlungsorientierte Methoden stehen im Zentrum des Englischunterrichts der Grundschule.
  • TPR verbindet englische Vokabeln und Anweisungen mit Bewegung.
  • Lieder, Bildkarten, Geschichten und Spiele machen die neue Sprache verständlicher und einprägsamer.
  • Rollenspiele und Dialoge geben Kindern Gelegenheit, Englisch aktiv anzuwenden. Wiederkehrende Routinen schaffen Sicherheit und fördern die aktive Teilnahme.

Im Englischunterricht der Grundschule kommen vor allem spielerische, handlungsorientierte Methoden wie Lieder, Bewegungsspiele, Bildkarten und Rollenspiele zum Einsatz, damit Kinder die neue Sprache mit Freude statt mit Druck erleben. Dabei steht in der Grundschule zunächst der spielerische und kommunikative Umgang mit der Sprache im Vordergrund. Kinder sollen vor allem grundlegende Wörter und Redemittel verstehen und anwenden und erste Sicherheit im Hören und Sprechen entwickeln. Welche Methoden dabei besonders wirksam sind und wie Sie diese auch zuhause aufgreifen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Warum in der Grundschule Englisch spielerisch unterrichtet wird

Beim Englischlernen in der Grundschule profitieren Kinder besonders von konkreten und anschaulichen Lernangeboten. Neue Wörter lassen sich leichter mit ihrer Bedeutung verbinden, wenn Kinder sie nicht nur hören, sondern gleichzeitig sehen, sprechen oder mit einer Bewegung und Handlung verknüpfen. Daher wird Englisch in der Grundschule von Anfang an spielerisch unterrichtet.

Die Grundschul-Lehrkräfte setzen bewusst auf Methoden, die mehrere Sinne gleichzeitig ansprechen. Multisensorisches Lernen – also die Kombination aus Hören, Sehen, Sprechen und Bewegen – kann Kindern dabei helfen, neue Wörter und Strukturen mit konkreten Erfahrungen zu verknüpfen. Gleichzeitig sorgt der spielerische Charakter dafür, dass die Englischstunde nicht wie ein weiteres Pflichtfach, sondern wie ein natürlicher Teil des Schulalltags wahrgenommen wird – mit klaren Lernzielen im Hintergrund, auch wenn diese für die Kinder selbst kaum spürbar sind.

Die wichtigsten Methoden im Englischunterricht der Grundschule

Mit diesen Methoden lernen Schülerinnen und Schüler in der Grundschule Englisch:

Total Physical Response (TPR)

Bei dieser Lernmethode wird Sprache direkt mit Bewegung verknüpft: Die Lehrkraft gibt eine englische Anweisung wie „Stand up“, „Touch your nose“ oder „Jump three times“, und die Kinder setzen sie körperlich um. So können Kinder die Bedeutung direkt mit einer Handlung verbinden, ohne das Wort zunächst übersetzen zu müssen. Besonders gut eignet sich TPR für Themen wie den eigenen Körper, Bewegungsverben oder einfache Anweisungen.

Lieder und Reime

Englische Kinderlieder unterstützen die sprachliche Entwicklung auf mehreren Ebenen gleichzeitig: Rhythmus und Melodie können Kindern dabei helfen, sich Wörter und Satzmuster einzuprägen, während das gemeinsame Singen Hemmungen abbauen kann. Viele Kinder können Songs mitsingen, lange bevor sie die Texte vollständig verstehen – und bauen darüber ganz nebenbei ihren Wortschatz auf.

Bildkarten (Flashcards)

Bildkarten sind ein Klassiker im Englischunterricht der Grundschule, weil sie neue Wörter ohne Umweg über die Muttersprache einführen. Statt ein Wort zu übersetzen, zeigt die Lehrkraft ein Bild – etwa von einem Tier, einer Farbe oder einem Kleidungsstück – und nennt gleichzeitig das englische Wort dazu. So können Kinder eine direkte Verbindung zwischen dem englischen Wort und seiner Bedeutung herstellen, ohne jede neue Vokabel zunächst ins Deutsche übersetzen zu müssen.

Rollenspiele und Dialoge

Kurze, alltagsnahe Dialoge – etwa eine Begrüßung, ein Einkauf oder ein Gespräch über das Wetter – geben Kindern die Möglichkeit, Sprache in einem konkreten Zusammenhang anzuwenden. Rollenspiele fördern dabei nicht nur den Wortschatz, sondern geben Kindern auch die Möglichkeit, einfache englische Ausdrücke in einem realitätsnahen Kontext anzuwenden.

Spiele und interaktive Aktivitäten

Ob Bingo mit englischen Zahlen, ein Ratespiel mit Bildkarten oder ein kleiner Wettbewerb zwischen Gruppen – Spiele können die Motivation erhöhen und schaffen eine spielerische Gelegenheit, neue Wörter und Strukturen wiederholt anzuwenden. Interaktive Aktivitäten haben zudem den Vorteil, dass sie automatisch Wiederholung einbauen, ohne dass es sich für die Kinder nach Pauken anfühlt.

Geschichten und Hörspiele

Kurze englische Geschichten oder Hörspiele trainieren das Hörverstehen in einem motivierenden Kontext. Kinder müssen dabei nicht jedes einzelne Wort verstehen, um der Handlung folgen zu können – das nimmt Druck heraus und gibt ihnen die Möglichkeit, sich an den Klang und typische Satzmuster der englischen Sprache zu gewöhnen.

Feste Routinen im Unterricht

Wiederkehrende Rituale – etwa eine englische Begrüßung zu Stundenbeginn, ein Wochentags-Lied oder eine feste Verabschiedungsformel – schaffen Sicherheit. Regelmäßige Routinen stärken das Selbstbewusstsein im Sprechen, weil sich Kinder in bekannten Situationen zunehmend trauen, selbst aktiv zu werden.

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Eine positive Fehlerkultur als Fundament aller Methoden

Egal welche Methode zum Einsatz kommt: Ohne eine positive Fehlerkultur verpufft ihre Wirkung schnell. Eine positive Fehlerkultur ist entscheidend für den Lernerfolg, denn Kinder, die keine Angst haben, etwas falsch zu sagen, trauen sich eher, die Sprache aktiv auszuprobieren. Lehrkräfte können deshalb zunächst die kommunikative Absicht des Kindes unterstützen und Fehler gezielt und altersgerecht korrigieren, ohne den Redefluss unnötig zu unterbrechen.

Gleichzeitig berücksichtigt guter Englischunterricht in der Grundschule unterschiedliche Lernstände: Differenzierung im Fremdsprachenunterricht sorgt dafür, dass sowohl Kinder mit Vorerfahrung als auch komplette Anfänger passend gefordert werden – etwa durch unterschiedlich komplexe Aufgaben innerhalb derselben Spiel- oder Liedeinheit.

Wie Eltern diese Methoden zuhause aufgreifen können

Sie müssen keine Englischlehrkraft sein, um diese Methoden auch zuhause einzusetzen. Ein paar Ideen und Strategien, die sich bewährt haben:

  • TPR nachspielen: Einfache englische Anweisungen wie „Jump!“, „Sit down!“ oder „Touch the door!“ spielerisch in den Alltag einbauen.
  • Gemeinsam Bildkarten basteln: Zu Themen wie Farben, Kleidung oder Tieren – das verbindet Basteln mit dem Aufbau des Grundwortschatzes.
  • Englische Lieder und Hörspiele hören: Beim Autofahren, Aufräumen oder vor dem Einschlafen wird Sprache beiläufig vertraut.
  • Kleine Rollenspiele ausprobieren: Etwa beim gemeinsamen Kochen oder Einkaufen ein paar englische Sätze einbauen.
  • Kinderserien auf Englisch schauen: Beginnen Sie mit kurzen Folgen, die Ihr Kind bereits auf Deutsch gesehen hat und verwenden Sie Untertitel.
  • Digitale Lernangebote als Ergänzung: Der Einsatz interaktiver Online-Übungen kann eine sinnvolle Ergänzung zum Schulunterricht sein. Novakid bietet beispielsweise zahlreiche interaktive Online-Übungen und Unterrichtsmaterialien, die spielerisches Englischlernen unterstützen.

Wer noch mehr Ideen für das Englischlernen zuhause sucht, findet auf dem Novakid YouTube-Kanal weitere kindgerechte Inhalte. Zum Beispiel unterhaltsame Lernvideos, wie das hier:

Novakid als spielerische Ergänzung zum Englischunterricht der Grundschule

Die Methoden, mit denen in der Grundschule Englisch unterrichtet wird, kommen auch im Englischunterricht bei Novakid zum Einsatz. Der Unterricht ist spielerisch und altersgerecht aufgebaut und arbeitet mit denselben pädagogischen Prinzipien: TPR, ein kommunikativer Ansatz und viel Wiederholung durch Lieder, Bilder und interaktive Übungen statt trockenem Vokabellernen.

Ein wichtiger Unterschied zum Klassenzimmer: Bei Novakid bekommen Kinder im Einzelunterricht die volle Aufmerksamkeit ihrer Lehrkraft und können die Sprache in einem sicheren Rahmen aktiv anwenden. Als Ergänzung können sie in internationalen Lerngruppen mit anderen Kindern aus über 50 Ländern auf Englisch kommunizieren.

Zusätzliche Sprechpraxis kann während der gesamten Grundschulzeit sinnvoll sein – besonders dann, wenn ein Kind mehr Übung braucht oder seine Freude am Englischen weiter ausbauen möchte. In Klasse 4 kann zusätzliches Üben außerdem helfen, den Übergang zu den höheren Anforderungen der weiterführenden Schule vorzubereiten.

Wer die letzten Grundschuljahre nutzt, um spielerisch Sicherheit im aktiven Sprechen zu erlangen und einen Wortschatz aufzubauen, startet mit einem deutlich entspannteren Gefühl in die weiterführende Schule.

Mehr dazu, was Kinder in der 5. Klasse erwartet, lesen Sie in unserem Artikel Englisch ab Klasse 5: So gelingt der Übergang in der weiterführenden Schule.

Fazit: Gute Methoden machen den Unterschied

Die Methoden, mit denen Englisch in der Grundschule vermittelt wird, können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, wie motiviert und selbstbewusst Kinder an die Sprache herangehen. TPR, Lieder, Bildkarten, Rollenspiele und Spiele sorgen dafür, dass Englisch für Grundschüler nicht trocken und abstrakt ist, sondern ein natürlicher, freudvoller Teil des Schulalltags. Wenn Sie diese Ansätze auch zuhause aufgreifen, unterstützen Sie Ihr Kind genau dort, wo es in dieser Phase am meisten profitiert.

Möchten Sie Ihr Kind zusätzlich fördern? In einer kostenlosen Probestunde bei Novakid kann Ihr Kind unverbindlich ausprobieren, wie unterhaltsam Englischlernen mit einer erfahrenen Lehrkraft und altersgerechten Materialien sein kann.

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Questions and answers

Weil Kinder in diesem Alter besonders von konkreten und anschaulichen Lernerfahrungen profitieren. Lieder und Spiele bieten dabei die Möglichkeit, neue Wörter und Sprachstrukturen wiederholt und ohne großen Leistungsdruck anzuwenden.

TPR ist eine Methode, bei der Sprache direkt mit Bewegung verknüpft wird. Kinder hören eine englische Anweisung und setzen sie körperlich um – so verstehen sie die Bedeutung, ohne zu übersetzen.

Bildkarten können Kindern helfen, eine direkte Verbindung zwischen einem englischen Wort und seiner Bedeutung herzustellen, ohne dass jedes Wort zunächst ins Deutsche übersetzt werden muss.

Schon einfache Dinge helfen: englische Lieder hören, Bildkarten basteln oder kleine Anweisungen wie „Jump!“ spielerisch einbauen. Sie müssen dabei kein perfektes Englisch sprechen.

Eine positive Fehlerkultur ermutigt Kinder, die Sprache aktiv auszuprobieren. Statt jeden Fehler sofort zu korrigieren, können Lehrkräfte zunächst die kommunikative Absicht unterstützen und Fehler gezielt und altersgerecht aufgreifen.

Grundsätzlich profitieren Kinder in jedem Alter von zusätzlicher Sprechpraxis. Besonders wertvoll wird sie oft ab Klasse 4, da die Anforderungen mit dem Übergang in die 5. Klasse steigen und eine gewisse Sicherheit im Umgang mit der Sprache den Start an der weiterführenden Schule erleichtern kann.

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