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Bücher und Apps zum Englischlernen in der Grundschule: So wählen Sie richtig

Inhaltsverzeichnis
  1. Bücher und Apps zum Englischlernen für Kinder: Worauf sollten Eltern achten? 
  2. Bücher zum Englischlernen in der Grundschule richtig auswählen
  3. 3 Bücher zum Englischlernen für Grundschulkinder
  4. Was macht eine gute Englisch-App für Kinder aus?
  5. 3 Englisch-Apps für Kinder im Grundschulalter
  6. Englisch lernen mit Buch oder App: Was eignet sich wofür?
  7. Englisch sprechen lernen: Wo Bücher und Apps an ihre Grenzen kommen
  8. Wenn Buch oder Lern-App nicht zum Kind passen
  9. Fazit: Bücher und Apps zum Englischlernen für Kinder passend auswählen
Kurz & Knapp
  • Wählen Sie Bücher und Apps zum Englischlernen für Kinder nicht allein nach Alter oder Klassenstufe, sondern auch nach dem tatsächlichen Englischniveau Ihres Kindes.
  • Für Anfänger eignen sich englische Kinderbücher mit kurzen Sätzen, vielen Bildern, bekannten Themen und wiederkehrenden Strukturen.
  • Achten Sie bei Sprachlern-Apps darauf, was Ihr Kind tatsächlich übt: Wortschatz, Hörverstehen, Aussprache, Lesen oder Sprechen.
  • Bücher und Apps haben unterschiedliche Stärken und können sich gut ergänzen.
  • Das beste Lernmaterial ist das, das Ihr Kind weder über- noch unterfordert und das es gern verwendet.

Bücher und Apps zum Englischlernen können Grundschulkindern dabei helfen, spielerisch Wortschatz aufzubauen, das Lesen und Hörverstehen zu üben und Freude an der neuen Sprache zu entwickeln. Doch bei der großen Auswahl ist es für Eltern oft gar nicht so leicht zu erkennen, welches Angebot wirklich zum eigenen Kind passt.

Denn nicht jedes Buch und jede App eignet sich für jeden Englisch-Anfänger gleichermaßen. Neben dem Alter spielen auch die bisherigen Englischkenntnisse, das Lernziel und die Interessen Ihres Kindes eine Rolle.

In diesem Artikel erfahren Sie, woran Sie ein passendes Buch oder eine gute App zum Englischlernen für Kinder erkennen, welche Angebote sich für unterschiedliche Lernziele eignen und wann Bücher, Apps oder eine Kombination aus beidem sinnvoll sind.

Bücher und Apps zum Englischlernen für Kinder: Worauf sollten Eltern achten? 

Ein Buch oder eine Lern-App sollte Ihr Kind fordern, aber nicht überfordern – und natürlich auch Spaß machen. Bevor Sie sich entscheiden, achten Sie deshalb auf drei Dinge:

  1. Englischkenntnisse: Kann Ihr Kind bisher nur einzelne Wörter oder versteht es bereits einfache Sätze? Gerade am Anfang helfen kurze, leicht verständliche Inhalte, Bilder und viele Wiederholungen.
  2. Lernziel: Möchten Sie vor allem den Wortschatz erweitern, das Lesen fördern oder soll Ihr Kind auch englische Aussprache hören und selbst sprechen? Bücher und Apps haben dabei unterschiedliche Stärken.
  3. Interessen: Tiere, Sport, Weltraum oder Abenteuergeschichten – Themen, die Ihr Kind ohnehin begeistern, können auch die Motivation zum Englischlernen erhöhen.

Die Altersangabe auf einem Buch oder in einer App bietet dabei nur eine erste Orientierung. Berücksichtigen Sie immer auch, wie viel Englisch Ihr Kind bereits versteht und ob es mit dem Material möglichst selbstständig zurechtkommt.

Bücher zum Englischlernen in der Grundschule richtig auswählen

Bücher zum Englischlernen für Kinder können ganz unterschiedlich aussehen: Manche vermitteln gezielt den Grundwortschatz, andere ermöglichen Kindern erste Leseerfahrungen mit englischsprachigen Geschichten. Für Anfänger kommt es jedoch besonders auf den richtigen Schwierigkeitsgrad an.

Achten Sie auf kurze Sätze und leicht verständliche Sprache

Für die ersten Leseschritte eignen sich Bücher mit:

  • kurzen Sätzen,
  • überschaubarem Wortschatz,
  • vertrauten Themen,
  • wiederkehrenden Satzmustern und
  • wenig komplexer Grammatik.

Auch Wiederholungen und Reime können hilfreich sein. Wenn bestimmte Wörter oder Satzstrukturen immer wieder auftauchen, muss Ihr Kind sie nicht bei jedem Lesen neu entschlüsseln. Einfache, wiederkehrende Satzmuster können Ihrem Kind außerdem dabei helfen, typische englische Satzstrukturen nach und nach besser zu verstehen.

Testen Sie den Schwierigkeitsgrad mit der Fünf-Finger-Regel

Eine einfache Orientierung bietet die sogenannte Fünf-Finger-Regel: Lassen Sie Ihr Kind eine typische Seite des Buches lesen und für jedes unbekannte oder nicht lesbare Wort einen Finger hochhalten. Bei fünf oder mehr unbekannten Wörtern ist das Buch für das selbstständige Lesen wahrscheinlich noch zu schwierig.

Die Regel ist allerdings nur eine Faustregel. Wenn Kinder Englisch lernen, spielen auch Bilder, Vorwissen und die Unterstützung durch Erwachsene eine Rolle. Ein Buch, das Ihr Kind alleine überfordert, kann sich zum gemeinsamen Lesen trotzdem hervorragend eignen.

Nutzen Sie Bilder als Verständnishilfe

Gerade Englisch-Anfänger müssen nicht jedes Wort übersetzen. Gute Illustrationen liefern Hinweise darauf, was passiert, und helfen Kindern, die Bedeutung unbekannter Wörter aus dem Zusammenhang zu erschließen.

Bilderbücher, illustrierte Erstlesebücher und einfache Storybooks können deshalb auch dann funktionieren, wenn Ihr Kind noch einen kleinen englischen Wortschatz hat. Für Anfänger können auch zweisprachige Bücher hilfreich sein, da sie die Möglichkeit bieten, unbekannte Wörter oder Passagen bei Bedarf auf Deutsch nachzulesen.

Wählen Sie Themen, die Ihr Kind wirklich interessieren

Ein sprachlich perfekt abgestimmtes englisches Kinderbuch bringt wenig, wenn Ihr Kind das Thema langweilig findet. Fragen Sie deshalb ruhig mit: Möchte Ihr Kind lieber über Tiere, den Weltraum, seine Lieblingssportart, Freundschaft oder Abenteuer lesen?

Interesse kann auch dabei helfen, kleine sprachliche Herausforderungen auszuhalten. Ein Kind, das unbedingt wissen möchte, wie eine Geschichte weitergeht, bleibt eher dabei als bei einem „Lernbuch“, das es nicht anspricht.

Unterscheiden Sie zwischen Selbstlesen und gemeinsamem Lesen

Nicht jedes englische Kinderbuch muss Ihr Kind allein bewältigen können. Beim gemeinsamen Lesen können Sie schwierigere Passagen vorlesen, auf Bilder zeigen oder einzelne unbekannte Wörter erklären.

Für das selbstständige Lesen sollte der Text dagegen so einfach sein, dass Ihr Kind der Geschichte folgen kann, ohne ständig nachfragen oder Wörter nachschlagen zu müssen.

Kombinieren Sie Bücher mit Audio

Bei einer Fremdsprache gibt es beim Lesen eine zusätzliche Herausforderung: Ihr Kind weiß nicht automatisch, wie ein unbekanntes englisches Wort ausgesprochen wird.

Bücher mit Audio können deshalb besonders praktisch sein. Ihr Kind sieht die geschriebenen Wörter und hört gleichzeitig oder anschließend, wie sie klingen. Wenn Ihr Kind Geschichten ohnehin lieber hört als liest, können auch englische Hörbücher für Kinder ein guter Einstieg sein.

3 Bücher zum Englischlernen für Grundschulkinder

Die folgenden Beispiele zeigen, wie unterschiedlich Bücher zum Englischlernen für Kinder im Grundschulalter aussehen können:

Buch Gut geeignet, wenn … Schwerpunkt
Pirate Pat aus der Reihe Usborne Very First Reading Ihr Kind erste kurze Texte selbst lesen möchte einfache Sprache und Wiederholungen
The Boy Who Cried Wolf aus Read It Yourself with Ladybird Level 1 Ihr Kind kurze Geschichten mit klarer Handlung mag erste Leseschritte
English for Everyone Junior: 5 Words a Day von DK Ihr Kind gezielt englischen Alltagswortschatz aufbauen möchte Wortschatz und visuelles Lernen

 

English for Everyone Junior: 5 Words a Day ist beispielsweise für Kinder im Anfängerbereich konzipiert und orientiert sich am Sprachniveau Pre-A1. Das Buch verbindet neuen Wortschatz mit visueller Unterstützung und Audio.

Das sind natürlich nur drei Möglichkeiten. Weitere Empfehlungen für unterschiedliche Altersgruppen und Sprachniveaus finden Sie in unserem Ratgeber zu englischen Kinderbüchern nach Alter.

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Was macht eine gute Englisch-App für Kinder aus?

Eine gute Lern-App sollte zum Alter, Sprachniveau und vor allem zum Lernziel Ihres Kindes passen.

Beginnen Sie mit dem Lernziel

Schauen Sie zunächst weniger auf die Anzahl der Spiele und Lektionen und mehr darauf, was Ihr Kind mit der App tatsächlich üben kann.

Soll es …

  • neue Vokabeln lernen?
  • gesprochenes Englisch besser verstehen?
  • die Aussprache üben?
  • lesen und schreiben?
  • bereits Gelerntes wiederholen?

Eine App mit vielen Wortschatzspielen kann für Vokabeln hervorragend geeignet sein, aber wenig Gelegenheit zum Sprechen bieten. Eine andere App legt vielleicht den Fokus auf Hörverständnis und Aussprache, erklärt dafür aber kaum Grammatik.

Prüfen Sie, wie aktiv Ihr Kind wird

Gamification kann das Englischlernen motivierender machen. Punkte, Figuren, Levels und kleine Lernspiele sorgen jedoch nicht automatisch für Lernerfolg.

Beobachten Sie deshalb, was Ihr Kind während einer Lerneinheit tatsächlich macht: Muss es englische Wörter erkennen, sich an Vokabeln erinnern, zuhören, sprechen oder selbst Antworten bilden? Oder klickt es hauptsächlich möglichst schnell auf bunte Elemente?

Achten Sie dabei darauf, dass Ihr Kind die Sprache nicht nur konsumiert, sondern durch unterschiedliche Formen der Interaktion aktiv verarbeitet und verwendet.

Achten Sie auf einen passenden Schwierigkeitsgrad

Für Grundschulkinder zwischen etwa acht und zehn Jahren kann die Auswahl besonders knifflig sein: Die App sollte altersgerecht aussehen und funktionieren, gleichzeitig aber auch für Kinder geeignet sein, die erst wenig Englisch können.

Achten Sie deshalb darauf, ob sich das Niveau einstellen lässt oder die Lektionen schrittweise schwieriger werden. Wenn Ihr Kind ständig raten muss, verliert es wahrscheinlich schnell die Motivation. Ist dagegen jede Aufgabe sofort lösbar, bietet das Lernprogramm möglicherweise zu wenig Herausforderung.

Schauen Sie auf Bedienung, Kosten und In-App-Käufe

Ihr Kind sollte eine Lern-App möglichst selbstständig bedienen können. Prüfen Sie außerdem vor der Anmeldung:

  • Welche Inhalte sind kostenlos?
  • Ist für die vollständige Nutzung ein Abonnement erforderlich?
  • Gibt es Werbung oder In-App-Käufe?
  • Lassen sich Käufe durch Kinder verhindern?
  • Können Sie als Eltern den Lernfortschritt sehen?
  • Gibt es eine kostenlose Testversion?

Achten Sie außerdem auf Datenschutz und Kindersicherheit, insbesondere auf Werbung, externe Links oder Kommunikationsfunktionen. Eine Testphase ist ideal, um nicht nur Funktionen zu vergleichen, sondern zu beobachten, ob Ihr Kind die App tatsächlich gern und sinnvoll nutzt.

3 Englisch-Apps für Kinder im Grundschulalter

Die beste App zum Englischlernen für Kinder ist nicht automatisch die mit den meisten Downloads oder den besten Bewertungen – entscheidend ist, ob sie zu Ihrem Kind und seinem Lernziel passt. Auch diese drei Apps sind keine Rangliste, sondern Beispiele dafür, wie unterschiedlich Sprachlern-Apps aufgebaut sein können.

LearnEnglish Kids: Playtime – für Hören und Aussprache

LearnEnglish Kids: Playtime vom British Council verbindet mehr als 100 animierte Geschichten und Songs mit Sprach- und Lernspielen. Besonders interessant ist die Aufnahmefunktion: Kinder können einem Sprecher zuhören, sich anschließend selbst aufnehmen und ihre Aussprache vergleichen.

Zu den Geschichten und Songs gibt es außerdem Übungen zu Wortschatz, Rechtschreibung und Verständnis. Damit eignet sich die App besonders für Kinder, die Englisch gern über Geschichten und Audio lernen.

Duolingo – für selbstständiges, spielerisches Üben

Duolingo vermittelt Englisch in kurzen, spielerischen Lektionen und kombiniert dabei unter anderem Bilder, geschriebene Sprache, Audio sowie Hör- und Sprechübungen. Die App kann sich für Grundschulkinder eignen, die gern selbstständig und in kleinen Einheiten lernen.

Probieren Sie am besten gemeinsam aus, ob Ihr Kind die Aufgaben und die Bedienung ohne viel Hilfe versteht. Gerade für Anfänger ist es entscheidend, dass nicht zu viele neue Wörter und Satzstrukturen gleichzeitig auftauchen.

Mondly Kids – für Wortschatz und erste Dialoge

Mondly Kids richtet sich an Kinder zwischen 5 und 12 Jahren und verbindet Wortschatz mit spielerischen Übungen und einfachen Gesprächssituationen. Damit kann die App beispielsweise interessant sein, wenn Ihr Kind Alltagsvokabeln lernen und erste englische Wendungen kennenlernen möchte.

Welche App am besten passt, hängt trotzdem vom einzelnen Kind ab. In unserem ausführlichen Vergleich der besten Englisch-Apps für Kinder finden Sie weitere Sprachlern-Apps und ihre jeweiligen Schwerpunkte.

Englisch lernen mit Buch oder App: Was eignet sich wofür?

Bücher und Apps zum Englischlernen müssen keine Konkurrenten sein. Beide haben unterschiedliche Stärken und lassen sich miteinander kombinieren.

Ihr Kind möchte … Besonders geeignet
Geschichten erleben Englisches Kinderbuch / Storybook
Lesen üben Erstlesebuch / Graded Reader
ohne Bildschirm Englisch lernen Buch oder Hörbuch
Aussprache hören App oder Buch mit Audio
Hörverstehen trainieren App oder Hörbuch
Wortschatz spielerisch wiederholen Lern-App
kurze Einheiten selbstständig üben Lern-App
frei sprechen und auf andere reagieren Gespräch oder Englischunterricht

 

Sie können die Formate auch miteinander verbinden. Ihr Kind liest beispielsweise eine kurze Geschichte, begegnet denselben Vokabeln später in einem Lernspiel und verwendet einige davon anschließend in einem Gespräch.

Englisch sprechen lernen: Wo Bücher und Apps an ihre Grenzen kommen

Englische Geschichten und andere Bücher zum Englischlernen für Kinder liefern wertvollen sprachlichen Input. Gute Kinder-Apps können zusätzlich Hörverstehen, Wortschatz oder Aussprache trainieren. Für ein echtes Gespräch braucht Ihr Kind jedoch ein Gegenüber: Es muss verstehen, was jemand sagt, spontan reagieren, Fragen beantworten und eigene Gedanken ausdrücken.

Genau hier kann privater Englischunterricht Bücher und Apps ergänzen. Im Live-Unterricht bei Novakid lernen Kinder Englisch im direkten Austausch mit einer Lehrkraft. Die Lerninhalte werden an Alter und Fähigkeiten angepasst und das Sprechen spielt von Anfang an eine wichtige Rolle.

Die Novakid-Schul-App gehört dabei zum Unterrichtsangebot: Kinder können darüber am Live-Unterricht teilnehmen und zusätzliche spielerische Lernaktivitäten nutzen; Eltern können unter anderem Unterrichtsstunden organisieren und den Lernfortschritt verfolgen.

So müssen Sie sich nicht zwischen Buch, App und Unterricht entscheiden. Unterschiedliche Lernformen können unterschiedliche Aufgaben übernehmen.

Möchten Sie herausfinden, welches Englischniveau Ihr Kind hat und wie es auf den Unterricht reagiert? Testen Sie Novakid in einer kostenlosen Probestunde.

Wenn Buch oder Lern-App nicht zum Kind passen

Wenn ein englisches Buch nach zwei Seiten geschlossen wird oder die neue Lern-App schon nach wenigen Tagen uninteressant ist, bedeutet das nicht automatisch, dass Ihr Kind keine Lust auf Englisch hat.

Schauen Sie stattdessen genauer hin:

  • Ist das Material vielleicht noch zu schwierig?
  • Ist es so leicht, dass Ihrem Kind langweilig wird?
  • Interessiert es sich nicht für das Thema?
  • Wirkt die Gestaltung zu kindlich?
  • Gibt es zu viel Text?
  • Lernt Ihr Kind lieber über Geschichten, Bilder, Spiele oder Gespräche?

Manchmal reicht es, das Lernmedium oder Thema zu wechseln. Ein Kind, das Vokabelübungen langweilig findet, hört vielleicht begeistert eine englische Geschichte. Ein anderes möchte lieber fünf Minuten mit einer App üben, als ein Buch aufzuschlagen.

Das Material sollte zum Kind passen – nicht das Kind zum Material.

Fazit: Bücher und Apps zum Englischlernen für Kinder passend auswählen

Ob Buch oder App: Entscheidend ist nicht, welches Produkt die meisten Funktionen bietet oder in einer Bestenliste ganz oben steht. Achten Sie darauf, ob Sprachniveau, Lernziel, Interessen und Lernvorlieben zu Ihrem Kind passen.

Gerade wenn Kinder erstmals in der Grundschule Englisch lernen, ist diese Unterscheidung wichtig: Das Material darf sprachlich sehr einfach sein, sollte sich für ein acht-, neun- oder zehnjähriges Kind aber trotzdem interessant anfühlen.

Wenn Ihr Kind versteht, was es tut, ein wenig gefordert wird und gern weitermacht, haben Sie wahrscheinlich eine gute Wahl getroffen.

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Questions and answers

Für Anfänger eignen sich Bücher mit kurzen Sätzen, vielen Bildern, wiederkehrenden Strukturen und vertrauten Themen. In Klasse 3 und 4 können einfache Erstlesebücher, sogenannte Graded Readers oder Bildwörterbücher ein guter Einstieg sein. Entscheidend ist das tatsächliche Englischniveau des Kindes und nicht allein die Altersangabe auf dem Buch.

Als einfache Orientierung können Sie die Fünf-Finger-Regel verwenden: Ihr Kind liest eine Seite und zählt unbekannte oder nicht lesbare Wörter an den Fingern ab. Bei fünf oder mehr schwierigen Wörtern ist der Text für selbstständiges Lesen wahrscheinlich noch zu anspruchsvoll. Beim gemeinsamen Lesen darf ein Buch dagegen etwas schwieriger sein.

Das hängt vom Lernziel und vom Englischniveau ab. Für Hörverstehen und Aussprache kann beispielsweise LearnEnglish Kids: Playtime interessant sein. Kinder, die gern selbstständig in kurzen, spielerischen Einheiten üben, können beispielsweise Duolingo ausprobieren. Mondly Kids verbindet spielerische Übungen mit Wortschatz und einfachen Gesprächssituationen. Testen Sie nach Möglichkeit mehrere Angebote, bevor Sie ein Abonnement abschließen.

Keines der beiden Formate ist grundsätzlich besser. Englische Bücher eignen sich besonders für Lesen, Geschichten und bildschirmfreie Lernzeit. Apps können Audio, interaktive Übungen und unmittelbares Feedback bieten. Oft ist eine Kombination sinnvoll.

Es gibt keine Lernzeit, die für jedes Kind gleichermaßen optimal ist. Gerade für Anfänger sind kurze Einheiten häufig leichter in den Alltag zu integrieren als lange Übungsphasen. Achten Sie darauf, wie lange Ihr Kind konzentriert und motiviert bleibt, und beenden Sie die Einheit lieber positiv, als sie unnötig in die Länge zu ziehen.

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